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15. November 2011

Umleitungen und Sperrungen bei Blindgängerentschärfung

Evakuierungsbereich (jpg)

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Details und Download

 

Anwohner müssen Evakuierungsbereich gegebenenfalls verlassen / Bahnen fahren dann anders

Falls es am 20. November zur Entschärfung von Blindgängern kommt, muss unter anderem die Ettlinger Straße gesperrt werden. Wegen einer möglichen Evakuierung werden Halteverbotszonen eingerichtet.

Wie bereits gemeldet, werden in der Ettlinger Straße Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Vorarbeiten für weitere Untersuchungen des Verdachtsbereiches beginnen am Mittwoch, 16. November. Sollte sich im Laufe der anstehenden Grabungen am Freitag, 18. November, oder Samstag, 19. November, der Verdacht bestätigen, ist die Entschärfung der Blindgänger für Sonntag, 20. November 2011, vorgesehen. Mittlerweile ist die Erhebung der betroffenen Wohnungen über das Melderegister abgeschlossen. Die Auswertung hat ergeben, dass insgesamt ca. 2.700 Personen in dem Evakuierungebiet wohnen.

Straßensperrungen
Wegen der Untersuchungen des Verdachtsbereichs wird die Ettlinger Straße bereits ab Freitag, 18. November, ab 9.30 Uhr stadteinwärts gesperrt. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten über die Fautenbruchstraße auf die Rüppurrer Straße ausweichen.

Sollte sich der Blindgängerverdacht bestätigen, wird die Ettlinger Straße am Sonntag, 20. November, ab 9.30 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Auch hier gilt die Umleitungsempfehlung über Fautenbruchstraße und Rüppurrer Straße. Ab wann die Ettlinger Straße wieder befahrbar sein wird, hängt von den Entschärfungsarbeiten ab. Das Tiefbauamt wird bereits ab dem Schwarzwaldkreuz per elektronischer Hinweistafel auf die Sperrung in der Ettlinger Straße hinweisen und die Fautenbruchstraße als Umfahrungsstrecke ausweisen. Eine Zufahrt zum nicht gesperrten Teil der Südstadt ist über die Rüppurrer Straße möglich.

Falls es zur Blindgängerentschärfung kommt, wird der in Absprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst festgelegte Evakuierungsbereich am 20. November von 9.30 Uhr an für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Der Evakuierungsbereich umfasst das folgende Gebiet (siehe Plan): (Haus­­num­­mern in Klammern): Finter­straße (2), Baumeis­ter­­straße (3 sowie 2 - 8a), Nowack­an­lage (1 -17 sowie 2 - 4), Wilhel­m­­straße (2 - 76), Schüt­zen­straße (1 -19 sowie 2 - 18), Werder­straße (1a - 21 sowie 2 -28), Luisen­straße (1 - 31 sowie 2 - 6), Augar­ten­­straße (1 - 9 sowie 2a - 20), Winter­straße (1 - 9), Ettlinger Tor Platz (3), Ettlinger Straße (2, 2a, 2b, 2c sowie 1 - 29), Hermann-Billing-Straße (2 - 6), Beier­t­hei­­mer Allee (1a - 9 sowie 6). Wann diese Sperrung aufgehoben wird, hängt ebenfalls vom Fortgang der Entschäfungsarbeiten ab.

Dies trifft auch auf die Anliegerfahrbahnen der Kriegsstraße zu und zwar von der Lammstraße bis zum Infopavillon "K." am Ettlinger Tor. Sie werden ebenfalls im Fall einer Entschärfung am Sonntag, 20. November, ab 9.30 Uhr gesperrt. Und auch der Bürgersteig entlang der nördlichen Anliegerfahrbahn der Kriegsstraße wird ab diesem Zeitpunkt von der Karl-Friedrich-Straße bis zur Lammstraße gesperrt sein. Die Hauptfahrbahnen der Kriegsstraße sind von den Sperrungen nicht betroffen.

Einrichtung von Halteverbotszonen
Kommt es zu einer Entschärfung von Blindgängern wird am Sonntag, 20. November, von 0 bis 24 Uhr in folgenden Straßen absolutes Halteverbot eingerichtet:

  • Auf der Westseite der Wilhelmstraße und zwar von der Baumeister- bis zur Nebeniusstraße. Denn im Falle einer Evakuierung brauchen die Rettungsdienste hier Platz.
  • In der Augartenstraße ab Hausnummer 5 bis zur Wilhelmstraße, denn hier muss im Fall einer Entschärfung ein Altersheim evakuiert werden.
  • In der Henriette-Obermüller-Straße zwischen Marie-Baum-Straße und Hedwig-Kettler-Straße, denn hier müssen die Rettungsdienste Zugang zum Bürgerzentrum Südstadt haben.

Das absolute Halteverbot gilt ganztägig, denn im Falle einer Evakuierung muss auch der Rücktransport sichergestellt werden.

Im Zuge der Vorarbeiten wird - wie bereits gemeldet - ab Mittwoch, 16. November, in der Schützenstraße eine Halteverbotszone eingerichtet. Fahrzeuge, die trotzdem in der Halteverbotszone stehen, werden abgeschleppt. Dies trifft auch auf die anderen Halteverbotszonen zu.

Bahnen werden umgeleitet
Für die Bahnen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) wird am Sonntag, 20. November, von 9.30 Uhr bis zum Abschluss der Entschärfungsarbeiten der Streckenabschnitt zwischen dem Marktplatz (Pyramide) über das Kongresszentrum bis zum Gleisdreieck Ettlinger Straße/Rüppurrer Straße sowie der Streckenabschnitt zwischen dem Gleisviereck Karlstraße/Mathystraße über das Konzerthaus und Baumeisterstraße bis zum Dreiviertel-Gleisdreieck Rüppurrer Straße/Baumaiterstraße/Philipp-Reis-Straße in alle Fahrtrichtungen gesperrt. Die Haltestellen Ettlinger Tor, Kongresszentrum, Augartenstraße und Konzerthaus werden ersatzlos aufgehoben. Die Haltestelle Marktplatz (Pyramide) wird in die Kaiserstraße verlegt.

Die Bahnen der Linien S1/S11, S4, S41, S51/S52 (bei Fahrten von und zum Albtalbahnhof) und Tram 6 fahren von der Herrenstraße bzw. vom Durlacher Tor kommend eine Umleitung über den Kronenplatz, Mendelssohnplatz und Tivoli zum Hauptbahnhofsvorplatz und von dort auf dem gewohnten Weg weiter (und umgekehrt). Die Tramlinie 5 aus Rintheim fährt vom Marktplatz weiter zum Europaplatz, dann über Karlstor und Mathystraße bis zum Weinbrennerplatz. Von dort fährt die Bahn auf ihrem regulären Fahrweg (und zurück).

Vierordtbad und Zoologischer Stadtgarten
Sollte sich der Blindgängerverdacht bestätigen, werden am Sonntag, 20. November, sowohl das Vierordtbad als auch der Zoologische Stadtgarten geschlossen sein.

Hinweise für Anwohnerinnen und Anwohner
Im Evakuierungsbereich dürfen sich am Sonntag, 20. November, von 10 Uhr bis zum Abschluss der Entschärfungsarbeiten keine Bewohnerinnen und Bewohner aufhalten. Für diejenigen, die keine Ausflüge oder Besuche für den Zeitraum der Evaku­ie­rung planen, hat die Stadt Karlsruhe in der Friedrich-List-Schule, Ludwig-Erhard-Allee 3, Räumlich­kei­ten einge­rich­tet, in denen sich die betrof­­fe­­nen Bewoh­­ne­rin­­nen und Bewohner während der Entschär­fung am Sonntag aufhalten können. Alle, die im Falle einer Entschärfung ihre Wohnungen verlassen müssen, sollten daran denken, dringend benötigte Medikamente, Babynahrung etc. mitzunehmen.

Wer die Wohnung nicht selbstständig verlassen kann und auf Transport oder Betreuung angewiesen ist, sollte sich umgehend an das Bürgertelefon der Stadt Karlsruhe unter der Durchwahl 0721/133-3333 wenden. Es steht Anwohnerinnen und Anwohnern für alle Fragen rund um die Entschärfung der Blindgänger zur Verfügung. Es ist auch am Samstag, 19. November, sowie Sonntag, 20. November, besetzt und zwar von 8 bis 18 Uhr.

Sollte sich der Bombenverdacht bestätigen, werden die Anwohnerinnen und Anwohner per mehrsprachigem Wurfzettel darüber informiert. Das gilt auch für den Fall, dass Entwarnung gegeben werden kann und keine Evakuierung erforderlich ist. Anwohnerinnen und Anwohner werden deshalb gebeten, am Freitag, 18., und Samstag, 19. November, nicht nur zu den üblichen Zeiten in den Briefkasten zu schauen.

Außerdem informiert die Website der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/bombenverdacht über den jeweils aktuellen Stand. Und auch Rundfunk- und Fernsehsender mit regionalem Bezug werden über die möglichen Entschärfungsarbeiten berichten.