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Karlsruhe: Presseportal

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3. November 2011

Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg

Evakuierungsbereich (jpg)

Evakuierungsbereich (jpg)

Details und Download

 

Mögliche Entschärfung für 20. November geplant / Anwohner müssen Wohnungen verlassen

Die Bauarbeiten in der Ettlinger Straße berühren zwei Stellen, an denen nach Aufzeichnungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Baden-Württemberg Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen könnten - der eine in Höhe Luisenstraße, der andere in Höhe Schützenstraße. Sollte sich im Laufe der anstehenden Grabungen am Freitag, 18. November, oder Samstag, 19. November der Verdacht bestätigen, ist die Entschärfung der beiden Blindgänger für Sonntag, 20. November 2011, vorgesehen.

Um eine Gefährdung der Menschen in den umliegenden Wohngebieten ausschließen zu können, wurde in Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst ein Bereich festgelegt, in dem sich während der Entschärfungsarbeiten am Sonntag, 20. November 2011, in der Zeit von 10 bis voraussichtlich 18 Uhr keine Bewohnerinnen und Bewohner aufhalten dürfen und ihre Wohnungen verlassen müssen.

Evakuierungsbereich
Der Evakuierungsbereich umfasst folgendes Gebiet (Hausnummern in Klammern): Finterstraße (2), Baumeisterstraße (3 sowie 2 - 8a), Nowackanlage (1 -17 sowie 2 - 4), Wilhelmstraße (2 - 76), Schützenstraße (1 -19 sowie 2 - 18), Werderstraße (1a - 21 sowie 2 - 28), Luisenstraße (1 - 31 sowie 2 - 6), Augartenstraße (1 - 9 sowie 2a - 20), Winterstraße (1 - 9), Ettlinger Tor Platz (3), Ettlinger Straße (2, 2a, 2b, 2c sowie 1 - 29), Hermann-Billing-Straße (2 - 6), Beiertheimer Allee (1a - 9 sowie 6).

Für diejenigen, die keine Ausflüge oder Besuche für den Zeitraum der Evakuierung planen, hat die Stadt Karlsruhe in der Friedrich-List-Schule, Ludwig-Erhard-Allee 3, Räumlichkeiten eingerichtet, in denen sich die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner während der Entschärfung am Sonntag aufhalten können.

Bürgertelefon
Wer die Wohnung nicht selbstständig verlassen kann und auf Transport oder Betreuung angewiesen ist, sollte sich umgehend an das Bürgertelefon der Stadt Karlsruhe unter der Durchwahl 0721/133-3333 wenden, damit die notwendigen Maßnahmen abgesprochen und veranlasst werden können.

Das Bürgertelefon steht ab Freitag, 4. November, montags bis freitags zunächst von 10 bis 15 Uhr allen Anwohnerinnen und Anwohnern für Fragen rund um die mögliche Entschärfung von Blindgängern zur Verfügung. Bei Bedarf werden die Servicezeiten ausgedehnt. Am Samstag, 19. November, sowie Sonntag, 20. November, ist das Bürgertelefon von 8 bis 18 Uhr besetzt. Darüber hinaus sind alle Informationen rund um Entschärfung und Evakuierung ab Donnerstag, 3. November, auf www.karlsruhe.de/bombenverdacht abrufbar.

Informiert werden die über 6.000 betroffenen Haushalte darüber hinaus per mehrsprachigem Wurfzettel.

Entwarnung
Wenn sich am 18. oder 19. November herausstellt, dass es sich nicht um Blindgänger handelt, wird den Anwohnerinnen und Anwohnern per Wurfzettel sowie über Rundfunk und Fernsehen bekannt gegeben, dass keine Evakuierung erforderlich ist. Außerdem informiert die Website der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/bombenverdacht über den jeweils aktuellen Stand.