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Karlsruhe: Presseportal

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2. März 2012, 11 Uhr

Anlaufstelle für Kreativbranchen

 

Am Montag öffnet Netzwerkbüro "K3" in der Durlacher Allee 53

In der Durlacher Allee 53 geht am Montag, 5. März, das Netzwerkbüro „K3“ an den Start. Damit „geben wir der Kreativ- und Kulturwirtschaft in Karlsruhe Raum“ freut sich Erste Bürgermeisterin Margret Mergen über die Anlaufstelle für kreative Unternehmer, Freiberufler und Gründer. Das Büro „K3 - Kreativ- und Kulturwirtschaft Karlsruhe“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der städtischen Wirtschaftsförderung und des Kulturamts und liegt in unmittelbarer Nähe zum Kreativpark Alter Schlachthof.

Arbeitsschwerpunkte sind zunächst die Begleitung von Existenzgründungen, die effiziente Vernetzung der unterschiedlichen Akteure sowie die Vermarktung des Standorts, aber auch die Gestaltung des Rahmenangebotes und die Nutzerauswahl für das im Bau befindliche Kreativgründerzentrum in der alten Schweinemarkthalle (im Kreativpark Alter Schlachthof). „Die Akteure in der Kultur- und Kreativwirtschaft haben ihr eigenes Profil, definieren sich und ihren Beruf anders als das beispielsweise in klassischen Technologiebranchen der Fall ist“ erklärt Dirk Metzger (Wirtschaftsförderung), warum die Stadt nun eine Plattform etabliert, die sich um deren spezielle Belange kümmert. Metzger ist Ansprechpartner für Kreativwirtschaft (Software/Games, Presse-/Werbemarkt, Neue Medien, Industrie-/Produktdesign). Die Kulturwirtschaft wird von Sabrina Isaac-Fütterer (Kulturbüro) betreut. Dazu gehören der Markt für darstellende Künste, die Musik- und Filmwirtschaft, die Designbranche sowie der Kunst- und Buchmarkt. „Wir wollen damit nah an der Szene sein“ und „kreativen Köpfen die notwendigen Rahmenbedingungen bieten“, sieht sie kostenlose Beratungsangebote etwa zu Finanzierungsfragen oder Coaching als wesentliche Angebotsbestandteile. Kostenlose Beratungstermine gibt es nach Vereinbarung. Sabrina Isaac-Fütterer ist unter der Telefonnummer 0721/133-40 55, Dirk Metzger unter 0721/133-73 46 zu erreichen.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Karlsruhe hat Potenzial. Sie zählt zu den dynamischsten Wirtschaftszweigen der Fächerstadt und soll kräftig weiterentwickelt werden. Jedes neunte Unternehmen ist auf diesem Sektor tätig, mehr als 14.600 Menschen sind in diesem Arbeitsfeld beschäftigt. Der Kultur- und Kreativwirtschaft werden insgesamt elf Teilmärkte zugerechnet - dazu zählen so unterschiedliche Branchen wie der Kunst- und Buchmarkt, Architektur, Design, die Werbebranche, aber auch Software/Games. Karlsruhe ist nicht nur ein wirtschaftliches Zentrum, die Stadt verfügt auch über eine exzellente Hochschullandschaft und eine lebendige und vielfältige kulturelle Szene, die wesentlichen Anteil am eigenständigen Charakter des Kreativstandorts Karlsruhe haben.