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Karlsruhe: Presseportal

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1. Dezember 2017

Karlsruhe bei den besten Städten Deutschlands

Spitzenplätze im Ranking 2017 der Wirtschaftswoche

Wo lebt es sich am besten, welche Städte sind am wirtschaftsfreundlichsten, welche am besten für die Zukunft aufgestellt? Um dies festzustellen, haben die Wirtschaftswoche, ImmobilienScout24 und IW Consult alle kreisfreien Städte Deutschlands mit über 100.000 Einwohnern - darunter auch die Fächerstadt - einem umfassenden Vergleich unterzogen. Karlsruhe hat in mehreren Kategorien gute Platzierungen erreicht.

Getestet wurden alle Städte in drei Rankings, die jeweils unterschiedliche Bereiche und Zeiträume abdecken: Das Zukunftsranking mit den Themen Innovation, Kreativität und Digitalisierung sowie das Niveau- und das Dynamikranking mit den Bereichen Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Immobilienmarkt und Lebensqualität. Während das Niveauranking die aktuelle Situation abbildet, zeigt das Dynamikranking die Veränderungsraten der letzten fünf Jahre.

Platz 9 im Zukunftsranking

Wie bereits in den vergangen Jahren landet Karlsruhe im Zukunftsranking mit Rang 9 unter den TOP 10 und gehört damit zu den Städten, die das beste Potenzial für den Aufbruch in die digitale und vernetzte Wirtschaft haben. Die Fächerstadt wird vor allem wegen ihres hohen Anteils an Hochschulabsolventen in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) als gut für die Zukunft gerüstet gesehen. Auch die Unternehmensstruktur Karlsruhes mit überdurchschnittlich hohen Anteilen an Beschäftigten in kreativen Dienstleistungen trägt wesentlich zur positiven Einschätzung der Expertinnen und Experten bei. Zu den kreativen Dienstleistungen werden unternehmerische Dienstleistungen gezählt, die Computer- und Informationsdienstleistungen aber auch personelle, kulturelle und erholungsbezogene Dienstleistungen umfassen. Gleichzeitig lassen webbasierte Analysen erkennen, dass die Industrie-4.0-Orientierung der Karlsruher Unternehmen außergewöhnlich hoch ist. Auf dem ersten Platz im Zukunftsranking landete Darmstadt vor München und Erlangen.

Platz 12 im Niveauranking

Auch beim Niveauranking, bei dem München, Ingolstadt und Stuttgart die Spitzenplätze belegen, kann sich Karlsruhe mit einem 12. Platz sehen lassen. Die gute Platzierung spiegelt sich in allen betrachteten Teilbereichen wider, mit vergleichsweise niedrigen Arbeitslosenzahlen sowie einem hohen Anteil an Beschäftigten in Dienstleistungen, die ein hohes Maß an Fachwissen erfordern. Als deutlichen Hinweis für die gute Lebensqualität in Karlsruhe wertet das Ranking das relativ hohe Wanderungssaldo: Insgesamt übersteigt die Anzahl der jungen Menschen, die binnen Jahresfrist zugezogen sind, deutlich die Anzahl der Wegzüge in derselben Altersklasse. Zweischneidig ist das gute Abschneiden Karlsruhes im Bereich Immobilienmarkt zu werten: Karlsruhe erreicht Spitzenplatzierungen bei der Anzahl der Gesuche pro Eigentums- und Mietwohnung bei Immobilienscout24. Im Rahmen des Rankings wird dies als Zeichen einer prosperierenden Stadt interpretiert. Zugleich sind die Platzierungen ein Hinweis für Knappheiten und hohe Mietpreise auf dem Wohnungsmarkt.

Platz 20 im Dynamikranking

Im Dynamikranking, welches Indizien für Aufhol- und Annäherungsprozesse darstellt, konnte Karlsruhe vom 31. Platz im Vorjahr auf Platz 20 aufstgeigen. Besonders positiv fiel hier die wirtschaftliche Entwicklung ins Gewicht. Bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen liegt Karlsruhe sogar auf dem zweiten Platz. Das Dynamikranking wird angeführt von Ingolstadt vor München und Berlin.