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Karlsruhe: Presseportal

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11. Mai 2021

Viele Wege führen zum Ziel Energie- und Verkehrswende

Strom bewahren und weiternutzen

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Details und Download

Alternativen zu fossilen Brennstoffen

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EFFEKTE am 18. Mai: Wie Batterien, Stromversorgung und Kraftstoffe der Zukunft aussehen

Mobil bleiben und gleichzeitig den Klimawandel aufhalten – das ist die zentrale Herausforderung beim Verkehr in den kommenden Jahren. Forscherinnen und Forscher aus Karlsruhe zeigen beim Wissenschaftsdienstag der EFFEKTE-Wissenschaftsreihe 2020/21 am 18. Mai, wie das funktioniert. Start der Vorträge, die pandemiebedingt online stattfinden und kostenfrei mitverfolgt werden können, ist um 19.30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de.

Fossile Energiequellen wie Kohle sind endlich, der Klimawandel erfordert außerdem eine Begrenzung schädlicher Klimagase wie CO2 und Methan. Es braucht sauberen Strom aus kohlenstofffreien Energieträgern wie Wind, Sonne oder Wasserstoff. Das wiederum erfordert Energiespeicher, die den erzeugten Strom zwischenspeichern können. Leistungsstarke Batterien sind dafür ein Schlüssel. An dieser wichtigen Aufgabe forscht Prof. Dr. Maximilian Fichtner vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Helmholtz Institut Ulm. Er zeigt aktuelle Entwicklungen bei Lithium-Ionenbatterien und gibt einen Einblick in nachhaltige Batteriesysteme.

Klimaneutral, effizient und resilient muss die Energieversorgung in Städten künftig sein – bei gleichzeitig möglichst niedrig stabilen Energiepreisen. Dr. Max Peters und Dr.-Ing. Volker Kienzlen von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg stellen dieses komplizierte Wechselspiel aus effizientem Einsatz von verschiedenen Energieträgern, Ausbau netzgebundener Energieversorgung und Nutzen erneuerbarer Energien vor. Der Vortrag zeigt, wie das Energiesystem der Zukunft mit 100 Prozent erneuerbaren Energien aussehen kann. Zu diesem Ziel gibt es nicht nur einen Weg.

Das Sorgenkind Verkehrswende steht im Fokus der Arbeit des Wissenschaftlers Dr. Dirk Scheer vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT. Bislang ist es nicht gelungen, die Verkehrswende auf Straße, Gleis und Fußweg zu setzen. Können sogenannte synthetische Kraftstoffe hier einen Beitrag leisten – etwa im Flug-, Schiffs- oder Schwerlastverkehr? In der Forschungsinitiative "reFuels – Kraftstoffe neu denken", einem Projekt im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg, geht es darum, regenerative Kraftstoffe effizient herzustellen und zu nutzen, damit diese die E-Mobilität schnell ergänzen können. Mit erneuerbarem Strom, Wasser und Kohlenstoff ist es möglich, strombasierte Kraftstoffe herzustellen. Bei "reFuels" arbeitet das KIT mit Expertinnen und Experten des Landes sowie zahlreichen Partnern aus der Automobil-, Zulieferer- und der Mineralölbranche zusammen.

Auf www.effekte-karlsruhe.de und auf dem YouTube-Kanal des Wissenschaftsbüros gibt es weitere Informationen zur EFFEKTE-Reihe und Impressionen vom Wissenschaftsfestival EFFEKTE. Auch alle bisherigen Vorträge seit vergangenem Juli sind auf der Website abrufbar, was inzwischen rund 2800 Menschen nutzten.

 

Zum Wissenschaftsbüro Karlsruhe:

Das Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe konzipiert Projekte, die Karlsruhe als Wissenschafts- und Technologiestandort überregional vermarkten und die Stadt für Studierende, Fachkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch attraktiver machen sollen. Es vernetzt Wissenschaft und Stadtgesellschaft miteinander und fördert den Dialog durch Veranstaltungen wie EFFEKTE, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftliche Themen auf unterhaltsame und verständliche Art und Weise näherbringen und dafür begeistern sollen.