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Karlsruhe: Presseportal

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22. Mai 2012

Zukunftsweisendes Abkommen

Die Fächerstadt als Zentrum der Games-Wirtschaft in Baden-Württemberg

Die Fächerstadt als Zentrum der Games-Wirtschaft in Baden-Württemberg

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Akteure aus der Kreativwirtschaft kooperieren mit australischer Elite-Universität

Das zukunftsträchtige Segment der Kreativwirtschaft spielt in der Fächerstadt eine immer wichtigere Rolle. Um diesen Sektor weiter zu fördern, trafen sich deren Akteure gestern (21. Mai) auf dem Schlachthof-Areal. Dort unterschrieben Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, Professorin Daine Alcorn, Prorektorin der Royal Melbourne Institute of Technology University (RMIT), Dr. Steffen P. Walz, Direktor des GEElab & GEElab Europe, Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung Karlsruhe, sowie Professor Uwe Hochmuth, Prorektor der Hochschule für Gestaltung (HfG), ein Kooperationsabkommen.

Ziel der Forschungsvereinbarung ist der Aufbau und der Betrieb des Games and Experimental Entertainment Laboratory Europe (GEElab) der RMIT-University. Die Kooperation dient nicht nur der Internationalisierung der Karlsruher Unternehmen der Spiele-Industrie, sondern auch als Grundlage für Kooperationen der Karlsruher Hochschulen mit der Elite-Universität Down under. Die Fächerstadt hat sich längst zum Zentrum der Games-Wirtschaft in Baden-Württemberg entwickelt. Deutschlands größte Spiele-Schmiede "Gameforge" hat hier ihren Sitz mit 450 Mitarbeitern. Ferner haben sich weitere aussichtsreiche Unternehmen am Standort entwickelt. Mit "kr3m.media" und "Flaregames" befinden sich beispielsweise zwei weitere Agenturen deutlich auf Wachstumskurs. Eine der jüngsten Neuansiedlungen ist nun das "GEElab Europe". Karlsruhe hatte sich dabei gegenüber etlichen Städten im In- und Ausland durchgesetzt.

Entsprechend erfreut zeigte sich EB Margret Mergen "Karlsruhe möchte den nächsten Schritt in diesem zukunftsträchtigen Sektor gehen", sagte sie bei der Unterzeichnung des Vertrages. "Wir möchten lernen, wie wir in wachsenden Städten in der Zukunft gemeinsam leben werden", betonte Prorektorin Daine Alcorn. Dr. Steffen P. Walz schlug in die gleich Kerbe: "Uns geht es darum, herauszufinden, was wir von anderen Feldern der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aus dem Games-Bereich lernen können, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen." Die Vereinbarung gilt zunächst für vier Jahre. Das erste Projekt steht bereits für September auf der Agenda. Ein Symposium mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft will Konzepte entwickeln, wie durch das Know-how aus der Gameswelt Produkte kundenfreundlicher gestaltet werden.