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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Oktober 2013

Krasnodar feierte Stadtgeburtstag

IM FOKUS DER MEDIEN: Karlsruhes OB Frank Mentrup, Krasnodars Stadtoberhaupt Vladimir Evlanov und Duma-Vorsitzende Vera Galuschko beim Rundgang über das Stadtfest.  Foto: Wnuck

IM FOKUS DER MEDIEN: Karlsruhes OB Frank Mentrup, Krasnodars Stadtoberhaupt Vladimir Evlanov und Duma-Vorsitzende Vera Galuschko beim Rundgang über das Stadtfest. Foto: Wnuck

KOSAKENTANZ: Stephan Blinn zieht die Fäden vor den Stadtspitzen und Christa Köhler, Freundschaftsgesellschaft. Foto: Wnuck

KOSAKENTANZ: Stephan Blinn zieht die Fäden vor den Stadtspitzen und Christa Köhler, Freundschaftsgesellschaft. Foto: Wnuck

 

Delegation als Karlsruhe zu Gast / Partnerschaft ist ein "Vorbild für ganz Russland"

220 Jahre Krasnodar. Karlsruhes russische Partnerstadt am Kubanfluss feierte am Wochenende ihren runden Geburtstag mit einem zweitägigen Fest im Zentrum der Stadt. Allein zur opulenten Gala-Performance mit über 5.000 Mitwirkenden waren 45.000 Menschen vor das Rathaus gekommen. Karlsruhe durfte an diesem historisch bedeutsamen Datum nicht fehlen.

"Die Partnerschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar ist ein Vorbild für ganz Russland, um die uns viele beneiden", würdigte Oberbürgermeister Vladimir Evlanov beim Empfang der Delegation mit OB Dr. Frank Mentrup an der Spitze die über 20-jährige Verbindung beider Städte. Aus Freundschaft sei Verwandtschaft geworden - und ein ganz wesentlicher Motor dieser Entwicklung sei die Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe - Krasnodar, die seit über zwei Jahrzehnten Brücken zwischen den Menschen baut.

"Sie sind diejenigen, welche die Freundschaft fühlen, leben und an ihr arbeiten", dankte auch das Karlsruher Stadtoberhaupt den Aktiven der Freundschaftsgesellschaft und bezeichnete den Verein als "Rückgrat der Partnerschaft".

Für OB Mentrup war es der erste Besuch in Krasnodar, der ihm gleich von Beginn an den Eindruck vermittele: "Ich komme in eine große Familie, die mich herzlich und mit offenen Armen empfängt". Er versprach, sich "von ganzem Herzen" dafür einzusetzen, dass diese Familie auch in Zukunft Bestand hat und weiter wächst. Die Freundschaftsgesellschaft hörte es gern, bekannte doch deren Vorstandsmitglied, Stadträtin Christa Köhler: "Ein Jahr ohne einen Besuch in Krasnodar ist kein Jahr für mich". 

Dass die Städtepartnerschaft von vielen Engagierten auf allen Ebenen getragen wird, ließ sich auch an der Zusammensetzung der Karlsruher Delegation ablesen: Neben Stadträtinnen und Stadträten aller Fraktionen als offizielle Vertreter Karlsruhes hatten auch viele die Gelegenheit zur privaten Bürgerreise genutzt.

Eine Vertretung des Stadtjugendausschusses führte Gespräche über fachliche Austausch- und Jugendprojekte. "Botschafter" des "Vereins der Köche Karlsruhe" und der Bäckerinnung servierten auf dem zweitägigen Stadtfest badische Kulinaria, die KMK/Tourismus informierte über die schönen Seiten von Stadt und Region, und Puppenspieler Stephan Blinn begeisterte mit seinen Marionetten.

Aus Moskau war der Erste Sekretär der Deutschen Botschaft, Holgar Kolley, zu Gast. Er nannte die die Städtepartnerschaft Karlsruhe - Krasnodar "mit Blick auf die vergangenen 60 Jahre" ein "wunderbares Vorbild" dafür, was heute zwischen den beiden Ländern möglich ist.

OB Mentrup formulierte: "Es sind die Kommunen, die Menschen über alle stürmischen Entwicklungen Heimat bieten. Und es sind die Städtepartnerschaften, die einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Miteinander auf der Welt leisten".-bw-

 
 

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