Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Oktober 2013

Leicht verständlich

 

GRÜNE: Verwaltungsdeutsch soll einfacher werden

Leichte Sprache kann ganz schön schwer sein oder woran liegt es, dass Behördendeutsch für viele Bürgerinnen und Bürger ein Buch mit sieben Siegeln ist?

Die Stadt Karlsruhe jedenfalls gelobt Besserung und überlegt, wie sich Amtssprache in Verwaltungsbriefen vereinfachen lässt. Der Anstoß dazu kam von den Grünen. Sie hatten im Gemeinderat kritisiert, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten große Probleme hätten, Informationen zu verstehen und Formulare auszufüllen.

Statt sie zur Teilhabe zu befähigen, baue man unnötige Barrieren auf. Eine Anregung, die allerseits auf fruchtbaren Boden fiel. Auch ältere Menschen hätten damit Probleme, warf CDU-Stadträtin Christa Köhler ein und Ute Müllerschön (SPD) fand, der Antrag habe "absolute Berechtigung". Sprache solle "klar, einfach und verständlich", müsse aber auch rechtssicher sein, erklärte FDP-Stadtrat Heinz Golombeck.

Mögliche Kosten dürften in diesem Falle laut KAL-Stadträtin Margot Döring ein solches Vorhaben nicht kippen. Im Sozialministerium gebe es bereits ein Projekt dieser Art, informierte FW-Stadtrat Jürgen Wenzel. Manches "verstehe selbst ich nicht" wollte GfK-Stadtrat Friedemann Kalmbach den Antrag auf "Normalbürger" erweitert wissen -maf-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe