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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Oktober 2013

Weltprobleme kennen gelernt

HIER GEHT ES LANG: zeigen die internationalen Teilnehmer an. Foto: Fränkle

HIER GEHT ES LANG: zeigen die internationalen Teilnehmer an. Foto: Fränkle

 

"Kontrastprogramm" in Workshops bei zehnten Schülertagen

Mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler aus den neunten bis zwölften Klassen von nahezu 50 Schulen haben von Montag, 30. September bis Mittwoch, 2. Oktober, an den zehnten Karlsruher Schülertagen teilgenommen.

Sie beschäftigten sich unter dem Obertitel "Kontrastprogramm" in über 20 Workshops mit drängenden Problemen der Erde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen Einblicke in Themen wie Globalisierung, Nachhaltigkeit oder Völkerverständigung erhalten. Unterstützung findet das aus jungen Leuten bestehende Orgateam von Anfang an beim Agendabüro des städtischen Amtes Umwelt- und Arbeitsschutz.

Nicht nur deshalb hat Bürgermeister Klaus Stapf am Dienstag die Schülertage besucht und voller Stolz bemerkt, dass es "eine derartige, von Jugendlichen organisierte Veranstaltung mit Referenten aus vielen Teilen der Erde wohl nirgendwo ein zweites Mal gibt".

Die Schülerinnen und Schüler, so Stapf, sollten erkennen, dass die Welt nicht nur aus Wirtschaftszonen oder Finanzmärkten bestehe. Sie lernten viele unterschiedliche Kulturen kennen, die alle wunderbar seien. Und immerhin hätten die Schülertage ja schon manche Auszeichnungen wie etwa den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten und sogar schon Einzug in ein Schulbuch gehalten.

Die unterschiedlich stark besuchten Workshops hatten Titel wie Waffenhandel, Leben im Gefängnis, Islam, Frauenbeschneidung, AIDS oder Blindheit. In einem Workshop konnten die jungen Leute die Kultur philippinischer Ureinwohner kennen lernen, bei einem anderen aber lernten sie jonglieren.

Die 15-jährige Valentina Giordano vom Orgateam freute sich über die vielen Teilnehmer und stellte fest, dass ihre Altersgenossen "doch Interesse an der Politik" hätten.

Ein Novum steht für Freitag, 4. Oktober, auf dem Programm. Denn nach dem feiertäglichen Ruhetag sind die Sitzungen der Workshop öffentlich zugänglich. So können sich etwa Eltern darüber informieren, was ihre Sprösslinge während ihres Schülertage-Besuches gemacht haben. Weitere Infos gibt es unter www.schuelertage.info. -erg-

 
 

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