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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Oktober 2013

Barrierefreie Gedanken

Sabine Zürn

Sabine Zürn

 

Beitrag der "Linke"-Stadträtin Sabine Zürn

Zum Stadtgeburtstag werden zwei Wünsche sicher nicht in Erfüllung gehen: Fertigstellung der U-Strab und eine Stadt ohne Barrieren.

Wäre es da nicht tröstlich, wenn an die Vermeidung von Barrieren von den Verantwortlichen schon jetzt zumindest mitgedacht würde? In den letzten zehn Jahren hat sich in Karlsruhe viel getan, zumeist auf Initiative von und in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen. Unermüdlich klärte er auf, prüfte, machte Vorschläge, bat und verhandelte.

Ob Barrierefreiheit mitgedacht wird, lässt sich für alle Menschen in Karlsruhe leicht überprüfen. Es gibt - gerade wenn es um die Organisation öffentlicher Feste und Veranstaltungen geht - kleine Maßnahmen mit großer Wirkung: Wenn Kabel zum Beispiel durch Plastik"buckel" auf dem Boden gesichert werden, ist Menschen mit Rollstuhl oder Rollator der Weg versperrt. Matten auf den Kabeln sind eine "barrierearme" Alternative. Achten wir bei nächster Gelegenheit doch mal drauf.

Sabine Zürn

 
 

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