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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Oktober 2013

Karlsruhe im Fokus der Kunstwelt

FDP-Fraktionsvorsitzende Rita Fromm

FDP-Fraktionsvorsitzende Rita Fromm

 

Beitrag der FDP-Fraktion

Karlsruhe macht im Kunstbereich Furore. Es ist nicht allein das Vorhandensein herausragender Kulturinstitutionen, es ist die Vielfalt künstlerisch-kultureller Einrichtungen und Aktivitäten. Und das braucht die Stadt, nicht nur in der Außendarstellung, auch in der Bürgerschaft ebenso wie die Aufgeschlossenheit der politischen Entscheidungsgremien. Für die FDP-Fraktion Selbstverständlichkeit.

Die Stadt hat wie kaum eine andere in diesem Jahr große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Kunstmesse "art Karlsruhe", Badisches Staatstheater mit seinen Prämierungen und unser global agierendes ZKM setzen Markenzeichen und Trends. Neues wagen und Neues erlebbar machen, Zeichen der Zeit voraus denken, dieses Nebeneinander und die Dichte von klassischer Kunst und Avantgarde gibt es kaum an vergleichbaren Orten, national wie international. Die FDP-Fraktion unterstützt die Stadt tatkräftig darin, diesen Standortvorteil in der Kulturlandschaft zu stärken. 

Staunen über neue Ausdrucksformen in der darstellenden Kunst, der Literatursprache (Poetry Slam) und der Neudefinition des Kunstbegriffs hat Karlsruhe ergriffen. Hat vor Jahren der "Schilderwald der Grundrechte" für Furore gesorgt, ist es jetzt der Sound-Pavillon "The Morning Line" / elektro-akustische Installation am ZKM-Vorplatz, ein Geschenk der Thyssen-Bornemisza-Kulturstiftung in Würdigung der Verdienste Peter Weibels für das ZKM. Ausstellungen, Forschungsleistungen, tonale digitale Präsentationen und Publikationen strahlen weit über unseren Sprachraum hinaus. Und mit der zwanzigjährigen Werkschau, den Installationen, Objekten und Performances von Sasha Waltz & Guests, ist der Tanzbegriff in eine neue Dimension getreten und zum kulturpolitischen "Knaller" in Karlsruhe gezündet worden.

Die Politik kann, ja ich meine, sie muss, in dem Schöpferischen und der Gestaltungskraft eine Wechselbeziehung menschlicher Bedürfnisse fördern und stabiler Faktor der Kulturinstitute und Kulturschaffenden sein. Ob Landesmuseum, Staatliche Kunsthalle, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Hochschule für Musik sowie HfG, die künstlerisch-kulturellen Ausbildungsstätten, aus denen eine große Zahl bedeutender Künstler hervorgegangen ist, sind Markenzeichen Karlsruhes: Rihm, Sloterdijk, Weibel - um nur einige zu nennen.

Unsere städtischen Kultureinrichtungen und die privaten kulturellen Aktivitäten tragen dazu ebenso bei wie der Badische Kunstverein und die privaten Galerien. Die breit gefächerte Theaterlandschaft, Musik- und Tanzszene, Kulturzentren und jüngst der Kreativpark Alter Schlachthof sind beachtlicher Teil in Tourismus wie Wirtschaft in der Stadt geworden. Alle gemeinsam  und wechselseitig tragen dazu bei, aus der Kulturstadt eine Metropole der Kultur zu bauen und haben in der liberalen Gemeinderatsfraktion  ihren kulturpolitischen Begleiter.

Rita Fromm, Fraktionsvorsitzende

 
 

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