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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Oktober 2013

Kultur: Henri Nannens Bilder auf der art

ER IST GLÜCKLICH: art-Kurator Ewald Karl Schrade holt Nannen-Sammlung auf die Karlsruher Kunstmesse. Foto: Fränkle

ER IST GLÜCKLICH: art-Kurator Ewald Karl Schrade holt Nannen-Sammlung auf die Karlsruher Kunstmesse. Foto: Fränkle

 

Sammlung des Verlegers kommt aus Ostfriesland als Sonderschau auf die Kunstmesse

Die Kunstmesse art zeigt vom 13. bis 16. März 2014 in einer Sonder-schau auf rund 400 Quadratmetern die Sammlung des "Stern"-Gründers und Ostfriesen Henri Nannen.

"Ich bin glücklich?, kommentierte art-Kurator Ewald Karl Schrade die Vereinbarung mit Eske Nannen, der Witwe des Journalisten. Sie habe versprochen, ausschließlich Bilder auszuwählen, die von ihrem Mann selbst erworben wurden.

Laut Enkelin Stephanie, die soeben ein Buch über Nannen veröffentlicht hat, sei Ernst Ludwig Kirchner der  Lieblingsmaler ihres Großvaters gewesen. Es mache wenig Sinn, nach den Auswahlkriterien des 1996 verstorbenen Verlegers zu fragen. Er habe stets "aus dem Bauch heraus" entschieden, sagt Stephanie Nannen. So machte er auch den ?Stern?.

Kunstfreunde, die vor der "art" die Nannen-Sammlung sehen möchten, finden die Werke in dessen Museum in Emden und können ihre Eindrücke anschließend bei einem Koppke Tee in der gegenüber liegenden Teestube am Kanalsteg Revue passieren lassen.

Laut der Messe Karlsruhe sei davon auszugehen, dass der Emdener Kunsthallen-Direktor Frank Schmidt auf der art so wie der Sammler kein wissenschaftlich fundiertes Konzept im Sinn haben werde, sondern eine Hängung bevorzuge, die auf Dialoge achtet.  Nannen hatte vor 30 Jahren den Grundstein für sein späteres Museum gelegt. Als erstes Kunstwerk erwarb er die Nolde-Grafik "Junge Dänin" von Emil Nolde.  -Lä-/-red-

 
 

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