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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Oktober 2013

Rahmenplan für Höhenstadtteile

TEMPO 30 in der Ortsdurchfahrt wünscht sich nicht nur Stupferich. Auch andere Höhenstadtteile hätten gerne mehr Querungssicherheit. Foto: Fränkle

TEMPO 30 in der Ortsdurchfahrt wünscht sich nicht nur Stupferich. Auch andere Höhenstadtteile hätten gerne mehr Querungssicherheit. Foto: Fränkle

 

Externes Planungsbüro stellte in Stupferich die Ergebnisse von Workshops vor

Nahversorgung auf dem Berg, Aufwachsen und Altwerden sowie Mobilität: Diese und weitere Herausforderungen stellen sich nicht nur jeweils in Hohenwettersbach, Grünwettersbach, Stupferich, Palmbach, Wolfartsweier und der Bergwaldsiedlung, sondern allen gemeinsam.

Deshalb strebt die Stadt Karlsruhe auch einen gemeinsamen städtebaulichen Rahmenplan für die Höhenstadtteile an und hat zur Moderation ein externes Planungsbüro beauftragt. Das "Netzwerk für Planung und Kommunikation" hat im vergangenen Herbst Streifzüge und Workshops mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt.

Die Ergebnisse stellten die beiden Netzwerk-Stadt­planer Thomas Sippel und Elmar Groß am Montag, 14. Oktober, im Gemeindezentrum Stupferich vor. "Wir befinden uns allmählich auf der Zielgeraden", freute sich Bürgermeister Michael Obert über den Fortschritt des Verfahrens und auch darüber, dass sich rund 120 Bürgerinnen und Bürger über den Stand der Dinge informieren wollten.

Thomas Sippel gruppierte die Höhenstadtteile in "4 + 1 + 1": Hohenwettersbach, Grünwettersbach, Stupferich und Palmbach sowie den Bergwald als "Rodungsinsel" und Wolfartsweier als "Basislager". Insgesamt seien sie aber eine Einheit, für die sich auch Kultur und Bildung als Gemeinschaftsaufgabe formulieren ließen, die alle Erholung als Qualitätsmerkmal hätten und sich trotz spezifischer Identität gemeinsam aufstellen sollten.

Dann stellten Sippel und Groß die jeweiligen Handlungsschwerpunkte vor, die sich bei den Streifzügen und Workshops ergeben hatten. So gebe es in Wolfartsweier eine Barriere zwischen Endhaltestelle und Ort und auch der Wetterbach ließe sich anders inszenieren. In Hohenwettersbach sollte der Lustgarten als verbindendes Element zwischen den Siedlungsbereichen  ausgebaut und in der Bergwaldsiedlung sollten die Sichtbeziehungen zur Rheinebene wieder hergestellt werden.

Für Grünwettersbach seien etwa die Neuinterpretation des Lindenplatzes und das alte Schulhaus als gemeinsamer Ort für alle Höhenstadtteile Thema. In Palmbach könnte die Nord-Süd-Achse gestaltet werden, um die Ortsmitte besser sichtbar zu machen, in Stupferich war die städtebauliche Entwicklung nördlich der Klein­steinbacher Straße ein Thema.

Nach den Re­­feraten nahm das Planungsbüro Anregungen der Bürger auf. Auch soll der Rahmenplan erneut Thema einer gemeinschaftlichen Ortschaftsratssitzung werden, danach kommt er in den Planungsausschuss. -res-

 
 

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