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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Oktober 2013

"Eine Umfrage bringt nichts"

KEINE UMFRAGE zu weiterführenden Schulen. Foto: Fränkle

KEINE UMFRAGE zu weiterführenden Schulen. Foto: Fränkle

 

Keine Eltern-Befragung zu weiterführender Schulart

Um herauszufinden, welche weiterführende Schule sich Eltern für Kinder der 4. Klasse wünschen, soll die Stadt eine Umfrage initiieren. Veränderungen in der Schulstruktur, G9 oder Gemeinschaftsschule, mache eine solche Initiative sinnvoll, meinte Antragsteller Johannes Krug (CDU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

"Keine Sympathie" für das CDU-Begehren äußerte Ute Müllerschön (SPD). Während Karl-Heinz Jooß (FDP) feststellte "an Stelle von Herrn Krug hätte ich den Antrag nicht gestellt", bezweifelte auch Lüppo Cramer (KAL), ob man nach einer Umfrage schlauer sei. Beim Meinungs-Pingpong zu den Schularten G8 und G9 sprach er von einem "Schattenboxen", das auf dem Rücken der Betroffenen stattfinde.

Für die Grünen warnte Dr. Dorothea Polle-Holl davor, Begehrlichkeiten für G9 zu wecken. Im Karlsruher Schulsystem gebe es genügend Durchlässigkeiten. Die Stadträtin vertrat die Auffassung, es sei besser, sich auf Gemeinschaftsschulen zu konzentrieren. Mit den Stimmen der Kritiker, die sich der Argumentation der Stadt anschlossen, rasselte der CDU-Antrag durch.

OB Dr. Frank Mentrup informierte, dass Informationsabende an den Grundschulen bereits angeboten werden. Eine Befragung für Viertklässler würde zudem nichts bringen, da bis zu einer Entscheidung die Kinder bereits in der 5. Klasse seien. Das Thema soll nun noch einmal im Schulbeirat diskutiert werden. -Lä-

 
 

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