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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Oktober 2013

Fragen und Antworten

STELLPLÄTZE FÜR FAHRRÄDER: Der Bedarf kann sich schnell ändern, die Stadtverwaltung überarbeitet ihre Konzepte stetig. Foto: Fränkle

STELLPLÄTZE FÜR FAHRRÄDER: Der Bedarf kann sich schnell ändern, die Stadtverwaltung überarbeitet ihre Konzepte stetig. Foto: Fränkle

 

Die Stadtverwaltung beantwortet Anfragen der Fraktionen und Einzelstadträte

Jugendgerichtshilfe

Wie sich die Fallzahlen der Jugendgerichtshilfe in den vergangenen zehn Jahren entwickelt haben wollten die Grünen wissen und erfuhren von der Verwaltung, dass es im Jahr 2000 insgesamt 2.141 abgeschlossene Fälle gab, 2012 insgesamt 2.574. Bei den Jugendlichen nähmen die Fallzahlen ab, bei den Heranwachsenden (18 bis 21 Jahre) jedoch stetig zu. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sachgebiet Jugendgerichtshilfe sei seit zehn Jahren unverändert.

Frauenpower

Die Grünen wünschen sich mehr Frauenpower in den städtischen Toch­tergesellschaften. Laut Verwal­tung existiert ein umfangreicher Frauenförderplan nur beim Klinikum, die Stadtwerke erstellten jährlich einen Bericht über den Status Quo. Eine Zielquote mit einem festgelegten Anteil von Frauen in Führungspositionen über alle städtischen Beteiligungen sieht die Verwaltung kritisch. Die städtische Gleichberechtigungsdienstanweisung besitze jedoch Richtliniencharakter für alle Gesellschaften.

Hagsfeld

Kurz- bis mittelfristig schwer umsetzbar ist laut Stadtverwaltung die Südumfahrung Hagsfeld. Denn es stünden derzeit keine Finanzierungsmittel auf Grundlage des rechtskräftigen Bebauungsplans zur Verfügung. Nachgehakt hatten Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) und ihr Kollege Niko Fostiropoulos. Das LKW-Verbot für Hagsfeld bestehe noch, so die Verwaltung, Hauptproblem bleibe der Durchgangs­verkehr. Dies könne mit einer Umfahrung gelöst werden.

Fahrradparkplatzkonzept

Ein stadtweites Fahrradparkierungskonzept gibt es nicht, Konzepte werden in Karlsruhe vielmehr objekt- oder stadtteilbezogen erstellt. Außerdem soll es keine Schwerpunkte für große Abstellmöglichkeiten geben. Stattdessen legt die Stadt Wert auf dezentrale, kleinere Abstellanlagen. Multi- und Intermodalität seien im Verkehrsentwicklungsplan verankert. Dies erfuhr Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) von der Verwaltung.

 
 

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