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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Oktober 2013

Neuorganisation bei Verkehrsbetrieben

 

"Der eine bestellt, die anderen fahren, deshalb müssen der KVV und die operativen Gesellschafter getrennt werden", ...

... begründete Dr. Eberhard Fischer (KAL) den Antrag seiner Fraktion, nach dem Ausscheiden von Dr. Walter Casazza als Geschäftsführer des KVV (Karlsruher Verkehrsverbund), der VBK (Verkehrsbetriebe Karlsruhe), der AVG (Albtal-Verkehrs-Gesellschaft) und der KASIG (Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft) die Gesellschaften nicht nur mit eigenständigen Geschäftsführungen auszustatten, sondern weitergehend keine Personalunion zuzulassen.

Vorgesehen ist, bei AVG und VBK die Geschäftsführung in einen kaufmännischen und technischen Bereich aufzuteilen, wobei diese Personen gleichzeitig die Geschäftsführung der KVV übernehmen könnten, dies, so Fischer, verstoße gegen künftige EU-Vorgaben.

OB Dr. Mentrup stellte klar, dass es gegen eine Personenidentität an der Spitze der KVV und weiterer Gesellschaften zumindest bis 2021 keine rechtlichen Bedenken gebe. Um möglichen Veränderungen vorzubeugen, werde in die Verträge eine Änderungsklausel eingearbeitet. -fis-

 
 

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