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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. November 2013

Gedenken an die Reichspogromnacht

 

Am 9. November jährt sich die so genannte Reichspogromnacht zum 75. Mal, an der die Nationalsozialisten 1938 organisiert und gelenkt Gewalt gegen jüdische Einrichtungen in ganz Deutschland verübten. Auch in Karlsruhe zerstörten sie Synagogen, Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe.

Seit Jahren halten junge Leute daher am 9. November eine Mahnwache. Dieses Jahr stehen Zehntklässler der Drais-Realschule von 9.30 Uhr bis 17 Uhr in der Karl-Friedrich-Straße 17. Dort hatte sich die orthodoxe Synagoge befunden.

Erhard Bechtold, stellvertretender katholischer Stadtdekan und katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, liest um 14 Uhr einen Psalm aus der Bibel.

Werke jüdischer Komponisten, die von den Nazis ermordet wurden, bringen Studierende der Musikhochschule um 20 Uhr im Tollhaus, Schlachthausstraße 1, zur Aufführung. Die Gedenkveranstaltung heißt „Sie hatten Träume“. -red-

 
 

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