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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. November 2013

Unterstützung für Moscheebau

 

Wenn die Türkisch Islamische Gemeinde zu Karlsruhe (DITIB) eine neue Moschee baut, dann solle das Haus an repräsentativer Stelle in der Stadt entstehen. Das geht aus einer Antwort der Stadt zu einem Antrag der Karlsruher Liste (KAL) hervor.

OB Dr. Frank Mentrup bekräftigte, dass die Stadt der Gemeinde bei der Suche nach einem Alternativstandort zur Käpplestraße helfe. Auch ein öffentlicher Dialog mit der Bevölkerung zu dem Vorhaben sei initiiert. Für die KAL hatte Lüppo Cramer ein Areal nahe dem Mühlburger Bahnhof, Ecke Durlacher Allee/Tullastraße oder am Hirtenweg vorgeschlagen. Laut Auskunft des OB wolle die Gemeinde im Osten der Stadt bleiben.

Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) unterstütze das Vorgehen der Verwaltung. Ohne Detailplanungen könnten aber keine Standorte favorisiert werden. Alexander Geiger (GRÜNE) stellte sich „im Rahmen des Leistbaren“ ebenfalls hinter das kommunale Vorhaben. Für die Moschee seien aber auch städtebauliche Aspekte zu berücksichtigen.

Für die SPD machte Michael Zeh klar, dass der Vorhabensträger das Grundstück mitzubringen habe. Ausdrücklich begrüßte der Sozialdemokrat die Einbeziehung der Bürger. Wenn die Bevölkerung beteiligt werden soll, dann aber frühzeitig“, verlangte Thorsten Ehlgötz (CDU). Es dürfe in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entstehen, dass über den Standort ja eigentlich schon entschieden sei. -Lä-

 
 

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