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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. November 2013

Stadt ist auf Winter eingestellt

WINTERDIENST: Bürgermeister Stapf (l.), AfA-Amtsleiter Stefan Kaufmann (r.), Hans Peter Rapp, Abteilungsleiter der Stadtreinigung, und die Kollegen Andreas Bender (2.v.r.) und Olaf Backhaus (2.v.l.) informierten über die Salzvorräte. Foto: Fränkle

WINTERDIENST: Bürgermeister Stapf (l.), AfA-Amtsleiter Stefan Kaufmann (r.), Hans Peter Rapp, Abteilungsleiter der Stadtreinigung, und die Kollegen Andreas Bender (2.v.r.) und Olaf Backhaus (2.v.l.) informierten über die Salzvorräte. Foto: Fränkle

 

Einsatzbereit und mit Salzvorräten gewappnet / Karlsruhe ist bestens gerüstet

Die Kälte kann kommen - das bestätigte Bürgermeister Stapf bei der Pressekonferenz beim Amt für Abfallwirtschaft (AfA) vergangene Woche. "Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir auch mit diesem Winter zurechtkommen werden", erklärte Stapf. Mit großen Salzvorräten, der bewährten Thermomatentechnik und dem Einsatz von Sole ist die Stadt in der Wintersaison 2013/2014 gut aufgestellt.

"Insgesamt 6.500 Tonnen Streusalz stehen zur Verfügung", berichtete Stapf. Im AfA-Salzlager befinden sich 1.200 Tonnen Streusalz. Neben 300 Tonnen, die auf Silos in den Bezirken verteilt sind, stehen weitere 2.000 Tonnen in Kronau auf Abruf. Reicht diese Menge nicht aus, kann Karlsruhe durch eine zentrale Einkaufskooperation des Landes zusätzlich auf 3.000 Tonnen Streusalz zugreifen. Im letzten Winter verbrauchte der Räum- und Streudienst rund 4.000 Tonnen Streusalz. Bereits im Oktober hatten die Einsatzkräfte die ersten Schneefälle zu meistern. Besonders der Eisregen auf den Gehwegen habe für Probleme gesorgt.

Hier verwies der Bürgermeister auf die Pflichten der Anlieger. Gehwege müssen werktags zwischen 7.30 und 21 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr geräumt und gestreut werden. Auf Salz muss beim Streuen verzichtet werden. Mittel wie Sand, Splitt oder Asche sind hingegen erlaubt.

Bewährt hat sich auch die Thermomatentechnik, die mit 20 Prozent weniger Salz auskommt. Ein Infrarotsensor misst die Temperatur der Straßen und dosiert so die ausgestreute Salzmenge. Hierdurch werden Kosten gespart und das Stadtgrün geschont. Zusätzlich wird ab Januar 2014 auf den Radwegen testweise Sole verstreut, eine 22-prozentige Salzlösung. "Bis zu 50 Prozent Einsparungen gegenüber der Feuchtsalzstreuung sind dadurch möglich", erläuterte Stapf.

Bis zu 500 Mitarbeiter werden im Winterdienst eingesetzt, um zwischen 6 und 22 Uhr einen verkehrssicheren Zustand zu gewährleisten. Sie sind mit rund 200 Streufahrzeugen und -geräten für das 670 Kilometer-Straßennetz zuständig. Priorität bei der Räumung und Streuung haben Bundes- und Landstraßen, Busspuren und Gefahrenstellen. Auch die Sicherheit auf dem 160 Kilometer umfassenden Winter-Radwegenetzes ist gewährleistet. Danach folgen wichtige Nebenstraßen. Der erste Einsatz erfolgte bereits am Dienstag. Weitere Infos zum Winterdienst: www.karlsruhe.de/winterdienst. -döp-

 
 

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