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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. November 2013

Kulturbotschafter für die Stadt

 

Ausschuss soll jetzt über Ausgestaltung nachdenken / Gemeinderat will entscheiden

Den Titel Kulturbotschafter oder Kulturbotschafterin der Stadt ab 2015 zu vergeben, wie es die SPD-Fraktion beantragt hatte, begrüßte der Gemeinderat. OB Dr. Frank Mentrup verwies das Vorhaben, "herausragende, kulturell talentierte Menschen mit dieser Funktion zu beauftragen", in den Kulturausschuss. Notwendig sei auch die Abstimmung mit dem Aufsichtsrat des Stadtmarketings. Das Projekt müsse noch richtig diskutiert und über seine Wirkung nachgedacht werden.

Begründet hatte Elke Ernemann (SPD) den Antrag mit der "hervorragenden Kulturlandschaft", in der Leuchttürme und kleinere Institutionen zusammen gewachsen seien, es neben hochkarätigen weitere  talentierte und herausragende Kunstschaffende gebe. Kulturbotschafter könne sowohl der Leiter einer hochkarätigen Medieninstitution wie eine hoffnungsvolle Pianistin der Musikhochschule sein. Daraus ergebe sich eine Win-Win-Situation sowohl für die Stadt als auch die benannte Person. Das sah auch Dr. Albert  Käuflein (CDU) so: "Kulturbotschafter können unsere Kulturstadt national oder international bekannter machen".

"Kriterien zu formulieren zu Auswahl, Inhalt und Aufgaben" verlangte Dr. Ute Leidig (GRÜNE). Den die Stadt repräsentierenden Titel müsse der Kulturausschuss vergeben. Rita Fromm (FDP) regte an, die Botschaftererfahrung aus der Kulturhauptstadtbewerbung aufzunehmen und ein angemessenes Reisebudget zur Außendarstellung zur Verfügung zu stellen. Das Vorschlagsrecht solle, was auch Jürgen Wenzel (FW) unterstützte, bei den Bürgern liegen, entscheiden solle eine Jury aus Gemeinderatsmitgliedern. Zu hinterfragen sei die Zweijahresfrist.  Dr. Eberhard Fischer (KAL) schloss sich hier an und bezeichnete eine Abstimmung mit dem Botschafterkonzept des Stadtmarketings als "sinnvoll".  -cal-

 
 

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