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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. November 2013

Probleme angehen

OB Mentrup bei Versammlung des Bürgervereins Altstadt

"In der Vorweihnachtszeit darf man Wünsche äußern", eröffnete der Vorsitzende des Bürgervereins Altstadt, Dr. Ralf Cembrowicz, die Bürgerversammlung am Freitagabend.

In eine Wunschkiste hatten Anwohner und Geschäftsleute der Altstadt Anregungen, Bedenken und Wünsche für ihren Stadtteil eingeworfen. Zusammengefasst auf die Punkte, Kombilösung, Straßenverkehr, Sicherheit und Ordnung erwarteten die rund 170 Teilnehmer dann von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Antworten und Lösungen. OB Mentrup hatte Fachleute aus der Verwaltung mitgebracht, die den Bürgern Rede und Antwort standen.

Auch wenn die Altstadt im Vergleich zu Großstädten noch eine "heile Welt" sei, so Cembrowicz, seien die vorhandenen Probleme nicht weniger gravierend. Drogen, Gewalt, Verschmutzungen, Verkehrsraudis sowie die Kombilösung gehörten zu  diesen. Insbesondere die Kombilösungsarbeiten bringen große Belastungen mit sich.

So mahnten Teilnehmer an, dass neben Lärm und Schmutz auch die ausbleibende Kundschaft in der östlichen Kaiserstraße sowie am Kronenplatz äußerst problematisch seien. Geschäfte müssten schließen, das Niveau durch nachfolgende "Billigläden" sinke und Entschädigungen würden nicht zeitnah oder zu gering bezahlt, was weitere Pleiten mit sich bringe. "Wir haben Angst vor der Zukunft", so Geschäftsleute, die bereits "sehr viel erdulden" mussten.

Was die Entschädigungszahlungen angehe, gelobte die Stadt Besserung. Es könne nicht sein, dass jemand auf der Strecke bleibt, so der OB. Das Problem am Kronenplatz aber bestehe schon länger, und sei nicht erst durch die Kombilösungsarbeiten hervorgerufen, dadurch aber verstärkt worden. Man müsse generell überlegen, so der OB, wie man den Platz belebe.

Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Verschmutzungen, Lärm- und andere Belästigungen durch Besucher oder Arbeitende im Rotlichtviertel kommen an Problemfeldern hinzu. Hier sollen verstärkte Kontrollen von Polizei und Ordnungsdienst für Abhilfe sorgen. Die Lösung, das Tor zur Brunnenstraße zu schließen, werde geprüft. Zufrieden, die Wünsche angebracht zu haben, warten die Teilnehmer nun auf Lösungen. -mia-

 
 

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