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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Dezember 2013

Für einen starken Wirtschaftsstandort Karlsruhe

SPD-Stadtrat Hans Pfalzgraf

SPD-Stadtrat Hans Pfalzgraf

 

Beitrag der SPD-Gemeinderatsfraktion

Erfolgreiche und effektive kommunale Wirtschaftsförderung ist der Schlüssel zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Karlsruhe und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Standortentscheidungen von Unternehmen sind immer von der Qualität der vorhandenen Infrastruktur abhängig. Die Kommune stellt deshalb Flächen und Dienstleistungen für die Unternehmen zur Verfügung. Und sie muss dafür sorgen, dass die arbeitenden Menschen ein hohes Maß an Lebensqualität vorfinden.

Karlsruhe ist eine prosperierende und erfolgreiche Stadt. Damit das so bleibt und Arbeitsplätze gesichert sowie geschaffen werden können, sind Interessensgegensätze miteinander in Einklang zu bringen. Das erfordert manchmal den notwendigen Spagat.  Dieser ist jedoch mit gutem Willen machbar. So muss eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung ein ausreichendes Angebot an Gewerbeflächen anbieten. Gleichzeitig dürfen ökologische Belange nicht aus dem Auge verloren werden. Deshalb wollen wir zuerst vorhandene Industrie- und Gewerbebrachen nutzen, damit Naherholungsgebiete wie die Untere Hub und die Gießbachniederung erhalten werden können.

Strukturwandel erfolgreich gestalten

 Durch den Strukturwandel sind in Karlsruhe in den letzten 15 Jahren 20.000 Arbeitsplätze in der industriellen Produktion verloren gegangen. Wir müssen deshalb unsere Förderung von Wissenschaft und Forschung weiter hoch halten. Nur durch Innovationen und erfolgreiche Ausgründungen entstehen die Arbeitsplätze der Zukunft! So bleibt Karlsruhe auch im 21. Jahrhundert ein starker Produktionsstandort.

Projekte wie "SmarterCity" und die Idee eines neuen Innovationsparks für die Produktionswirtschaft stehen beispielhaft dafür. Durch Zusammenarbeit und Vernetzung verschiedener Akteure unter einem Dach können neue und moderne Produktionsprozesse entstehen. Dies wäre ein enormer Wettbewerbs- und Standortvorteil. Denn neben einer starken IT- und Dienstleistungsbranche geht es darum, durch die Verzahnung von Informationstechnologie mit Forschung und Entwicklung moderne Produktionsbetriebe in Karlsruhe anzusiedeln.

"Weiche" Standortfaktoren müssen stimmen

Aber auch die "weichen" Standortfaktoren sind Teil einer guten Wirtschaftspolitik. Deshalb muss Karlsruhe auch weiterhin Beschäftigten und ihren Familien ein hohes Maß an Infrastruktur anbieten: Kinderbetreuung, Naherholung, bezahlbarer Wohnraum, gute Nahversorgung in den Stadtteilen und hervorragende Mobilitätsangebote. Alle diese Herausforderungen müssen Stadt und Unternehmen gemeinsam meistern.

Die SPD-Fraktion steht dabei für ein Miteinander. Gemeinsam mit Unternehmen, Beschäftigten und Gewerkschaften wollen wir für einen starken Wirtschaftsstandort Karlsruhe sorgen. Wir stehen für einen Interessensausgleich, zum Wohl aller Akteure. Schließlich sorgt erst eine florierende Wirtschaft durch die Gewerbesteuer für die gute Finanzausstattung der Stadt. Und es ist wiederum die Stadt, die durch vielfältige Angebote und starke öffentliche Infrastruktur ein perfektes Umfeld für eine starke Wirtschaft schafft. Die SPD-Fraktion sieht sich in diesem Prozess als Ansprechpartner, Ideengeber und Vermittler mit einem festen Ziel: Eine starke Wirtschaft in Karlsruhe.

Hans Pfalzgraf

SPD-Stadtrat

 
 

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