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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Dezember 2013

Mit "Peditram" gut geleitet zur Schule laufen

PEDITRAM in Wolfartsweier. Foto: Fränkle

PEDITRAM in Wolfartsweier. Foto: Fränkle

 

Zur Schule laufen ist besser als gefahren zu werden. Ein solcher Spaziergang ist gesünder, stärkt die Abwehrkräfte und fördert das Miteinander der Kinder.

Um den Verkehr vor Karlsruher Schulen zu Schulbeginn und -ende zu verringern, hat der gemeinsame Arbeitskreis "Kinder - Mobilität - Verkehr" der Stadtverwaltung, des Polizeipräsidiums und des Verkehrsverbunds das Projekt "Peditram - die Straßenbahn auf -zig Füßen" entwickelt.


Die Grundschule Wolfartsweier ist dafür Pilotschule und dort gab es letzte Woche auch den offiziellen Startschuss. Los ging es frühmorgens um 8 Uhr an der Max-Born-Straße. Nach halbstündigem Marsch erreichte die Gruppe dann pünktlich die Grundschule.

Premierengäste waren unter anderem Bürgermeister Michael Obert, Leitender Polizeidirektor Roland Lay sowie Dr. Klaus Lösch, KVV-Hauptabteilungsleiter für Verkehrsplanung und Qualitätsmana-gement.


Hinter "Peditram" steckt der Gedanke, dass der Fußweg zur Schule in der Gesellschaft anderer Kinder und Erwachsener sicherer und für die Entwicklung der Mädchen und Jungen förderlicher ist, als alleine unterwegs zu sein.

Der Schulweg soll wie eine Straßenbahnfahrt zur Schule ablaufen: Mit erwachsenen "Tramfahrerinnen und Tramfahrern", einem festen Fahrplan und mit Haltestellen, an denen die Schülerinnen und Schüler "zusteigen" können.

Das Besondere dabei: Die Kinder gehen gemeinsam zu Fuß - sie bewegen sich aktiv und lassen sich nicht bewegen. Routen und täglicher "Takt" der "Peditram" zur Schule und zurück sind abhängig von der Beteiligung der Eltern sowie von Bürgerinnen und Bürgern, die als ehrenamtliche Verkehrshelfer fungieren können. -red-

 
 

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