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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Dezember 2013

Weibel genießt Ansehen

 

Kokoschka-Preis für ZKM-Vorstand / Vertragsverlängerung

Der Oskar-Kokoschka-Preisträger 2014 heißt Prof. Peter Weibel. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hat dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) zur Verleihung dieser Auszeichnung gratuliert, die als eine der wichtigsten für bildende Kunst in Österreich gilt.

"Sie stehen damit in einer Reihe mit Künstlern wie Gerhard Richter, William Kentridge oder Yoko Ono", würdigt Mentrup die Verdienste und das hohe Ansehen des ZKM-Vorstands.

Der von der Österreichischen Bundesregierung gestiftete und mit 20.000 Euro dotierte Preis unterstreiche das internationale Renommee Weibels als Kurator, Künstler und Intellektueller. Mit Konsequenz und ästhetischer Schärfe stelle er die Kunst in einen Dialog mit Gesellschaft, Ökonomie und Wissenschaft. Sein umfangreiches Werk nehme oftmals Entwicklungen vorweg und inspirierte bereits Generationen von Künstlerinnen und Künstlern.

"Ich bin froh, Sie in Karlsruhe an der Spitze des Zentrums für Kunst und Medientechnologie zu wissen", heißt es in dem Glückwunschschreiben des Stadtoberhaupts an Weibel.

Peter Weibel ist seit 1. Januar 1999 Vorstand des ZKM. Er hat das ZKM nach Gründung und Aufbau unter der Leitung von Heinrich Klotz weiterentwickelt und zu einer einzigartigen Kunst- und Medieninstitution mit weltweitem Ruf ausgebaut.

Erst in seiner jüngsten Sitzung hat sich der  ZKM-Stiftungsrat dafür ausgesprochen, den Dienstvertrag mit Prof. Peter Weibel als Vorstand des ZKM um weitere drei Jahre bis Ende 2019 zu verlängern. Das Gremium mit Vertretern des Landes und der Stadt Karlsruhe unter der Leitung von Oberbürgermeister Dr. Mentrup und Staatssekretär Jürgen Walter als stellvertretendem Vorsitzenden, hatte sich dabei einstimmig für eine weitere Zusammenarbeit mit Peter Weibel an der Spitze des ZKM ausgesprochen. -red-

 
 

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