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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Januar 2014

Barrierefreie Wohnungen

 

GRÜNE-Fraktion schlägt zentrales Auskunftssystem vor

Ein Auskunftssystem für barrierefreie Wohnungen hatte die GRÜNE-Fraktion zur Gemeinderatssitzung am 17. Dezember beantragt und traf damit auf breite Zustimmung. Die Verwaltung will sich nun Gedanken darüber machen, wie ein solches System aussehen könnte. Dann wird im Sozialausschuss weiter darüber beraten.

Oberbürgermeister Dr. Men­trup hatte angeregt, erst zu definieren, was barrierefrei bedeutet, und zu bedenken gegeben, dass die Anbieter von Wohnungen auch bereit sein müssten, Auskunft zu geben.

Stadtrat Michael Borner begründete das Anliegen der Antrag­steller damit, dass ein "hoher Bedarf" an barrierefreien Wohnungen bestehe, es aber keine zentrale Stelle gebe, die Auskunft über das Angebot erteilt. Stadtrat Dr. Thomas Müller (CDU) regte an, in dem System verschiedene Kategorien einzurichten, und Stadträtin Gisela Fischer (SPD) schlug vor, dass die Wohnungsbaugesellschaften eine "Vorreiterfunktion" übernehmen könnten. Außerdem sei es wichtig, dass die Teilnahme freiwillig sei.

Auch FDP-Stadtrat Heinz Golombeck geht von "Freiwilligkeit" aus. Allerdings sollten Fachleute die Wohnungen bewerten. Stadträtin Margot Döring (KAL) findet den Antrag "im Prinzip gut", eine Beratung von Menschen zu Mensch, etwa im Seniorenbüro oder durch die Behindertenbeauftragte, aber noch besser. -res-

 
 

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