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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Januar 2014

Genügend P+R-Plätze

P+R-PLÄTZE REICHEN AUS: Es sollen im Stadtgebiet keine neuen entstehen. Die CDU-Fraktion hatte das angeregt. Foto: Fränkle

P+R-PLÄTZE REICHEN AUS: Es sollen im Stadtgebiet keine neuen entstehen. Die CDU-Fraktion hatte das angeregt. Foto: Fränkle

 

Nicht Wabengrenzen überspringen / Konzept für 2015

"Eine erneute flächendeckende Erhebung des P+R-Bestandes ist nicht erforderlich", heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung auf einen Antrag der CDU-Fraktion. Auch bestände kein dringender Handlungsbedarf, ein neues Konzept für "Park and Ride" zu erstellen. Der Gemeinderat hat die Haltung der Verwaltung bei seiner letzten Sitzung gebilligt.

Karlsruhe sei "Hauptstadt der Multimodalität", zitierte CDU-Stadtrat Tilman Pfannkuch bei der Begründung des Antrags Wissenschaftler der KIT. Pfannkuch vertrat die Ansicht, dass mehr P+R-Plätze auch im Karlsruher Stadtgebiet errichtet werden sollten.

P+R sei eine sinnvolle Sache, wandte GRÜNEN-Fraktions­sprecherin Bettina Lisbach ein. Es  gebe aber sehr viele solche Plätze im KVV-Gebiet, auch wenn sie Verbesserungsbedarf im Stadtgebiet feststellt. Sie nennt Halle als Beispiel. Dort würde Autofahrern in der Nähe von P+R-Plätzen angezeigt, wie viel länger sie wegen Staus in die Innenstadt brauchen als mit Öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für Hans Pfalzgraf (SPD) und FDP-Fraktionschef Thomas H. Hock sind die Bürger weiter als die CDU. KAL-Stadtrat Dr. Eberhard Fischer warnte davor, neue Plätze in Stadtnähe einzurichten. Diese führe dazu, dass Autofahrer aus dem Umland Wabengrenzen überspringen würden. Dies sah auch OB Dr. Frank Mentrup. Er sagte für das Jubiläumsjahr 2015 zu, dass genügend Plätze für auswärtige Gäste zur Verfügung stünden. -erg-

 
 

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