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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Januar 2014

Mehr Einbürgerungen

Geänderte Arbeitsabläufe im Ordnungs- und Bürgeramt

"Die Entscheidung, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, ist Ausdruck für den Wunsch, sich in unserem Land zuhause zu fühlen. Daher ist mir wichtig, mit einer zügigen Bearbeitung der entspre-chenden Verfahren ein Willkommenssignal zu senden", positioniert sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zum Thema Einbürgerung.

In den letzten Jahren waren allerdings die Einbürgerungsverfahren in Karlsruhe etwas ins Stocken geraten. Das Ordnungs- und Bürgeramt hat darauf mit verschiedenen Maßnahmen reagiert.

"Mittlerweile machen sich die internen Umstrukturierungen, die Anfang 2013 vorgenommen wurden, positiv bemerkbar", erläutert Björn Weiße, Amtsleiter des Ordnungs- und Bürgeramtes. "Die Zahl der durch unsere Staatsangehörigkeitsbehörde eingebürgerten Personen stieg 2013 auf 571, im Vorjahr waren es noch 390", so der Amtschef weiter. Die Abspaltung der Staatsangehörigkeitsbehörde von der Ausländerbehörde und die Angliederung beim Standesamt war eine gute und erfolgreiche Symbiose. Die beiden Verwaltungszweige ergänzen sich gegenseitig, wie Björn Weiße erläutert.

Weitere Maßnahmen folgten: geänderte Arbeitsabläufe, mehr Sachbearbeiter, Schulung des Personals und Änderung der Homepage. "Dadurch haben jetzt Einbürgerungswillige die Möglichkeit, sich viele Infos und Formulare selbst zu beschaffen", führt Björn Weiße weiter aus. Letztendlich sorgte eine Änderung bei den Vorsprachemöglichkeiten für eine Entspannung der Terminsituation: Die Kundinnen und Kunden können sich jederzeit während der allgemeinen Sprechzeiten beraten lassen. Eine Terminvereinbarung ist nur noch für die Abgabe des Einbürgerungsantrags erforderlich; diese Maßnahmen bewirkten eine Verkürzung der Wartezeiten um fünf Monate. -red-

 
 

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