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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Januar 2014

Kombilösung: Es geht mit Hochdruck weiter voran

INTERESSE AN KOMBIBAUSTELLE:  Ob am Marktplatz, wo jetzt auf einigen Baufeldern der Spezialtiefbau beginnt, oder anderswo in der Stadt - Baufortschritte sind stets Stadtgespräch. Foto: Fränkle

INTERESSE AN KOMBIBAUSTELLE: Ob am Marktplatz, wo jetzt auf einigen Baufeldern der Spezialtiefbau beginnt, oder anderswo in der Stadt - Baufortschritte sind stets Stadtgespräch. Foto: Fränkle

 

Im neuen Jahr startet der Spezialtiefbau auch auf dem Südabzweig Marktplatz

Es gilt keine Zeit zu verlieren: Nach der weihnachtlichen Ruhe geht es auf den verschiedenen Karlsruher Kombibaustellen mit Hochdruck und zum Teil auch mit mehr Personal weiter. Auf dem für Stadt- und Straßenbahnen gesperrten Südabzweig Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße und Ettlinger Straße beginnt jetzt auf einigen Baufeldern der Spezialtiefbau.

Und das ohne unliebsame Überraschungen, denn die mittlerweile abgeschlossenen Kampfmittelsondierungen im Erdreich haben nichts zutage gefördert. Die Arbeiten konzentrieren sich nach Mitteilung der Kombilösung-Bauherrin KASIG (Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft) am Marktplatz nun auf den nördlichen Teil.

Dort werden Schlitzwände eingezogen. Am Ettlinger Tor beackern die Spezialtiefbauer weiter den bisher unter den Gleisen liegenden Teilbereich von Nord- und Südkopf neben dem zentralen "Kombi-Bauwerk". Am Mühlburger Tor stehen bereits die Leit- und Schlitzwände des Zielschachts für die Tunnelvortriebsmaschine, so dass mit der Hochdruckinjektionssohle begonnen werden kann.

Diese wiederum ist unter dem nördlichen Baufeld am Europaplatz bereits fertig. Nach derzeitigem Stand der Planung heißt es im Frühjahr auch auf diesem Teilbereich der künftigen unterirdischen Haltestelle "Deckel drauf". Geplant ist außerdem, die Gleise für die Stadt- und Straßenbahnen am Europaplatz während der baden-württembergischen Pfingstferien in ihre ursprüngliche Lage zurückzuverlegen und die Haltestelle anschließend wieder am "alten" Standort anzusiedeln.

Um zu prüfen, ob Wände und Sohle der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße dicht sind, wird noch in diesem Monat ein Pumpversuch unternommen. Am Durlacher Tor schütten die Tiefbauer die fertigen Teildeckel am Eingang der Kaiserstraße mit Erdreich zu und stellen darauf die Oberfläche wieder her. Darunter wird dann mit dem Erdaushub begonnen. Gleichzeitig entstehen unterirdisch Durchbrüche, die den Rohbau der Haltestelle mit den Rohbauten der Zugänge im Nordosten und Südosten verbinden. Etwas weiter östlich ist die Sohle im ersten Abschnitt der Rampe in der Durlacher Allee "gedüst". Und der nächste Schritt - die Abdichtung und Verfestigung des Bodens mit Zement im zweiten Teil der Rampe - folgt sogleich. -red-/-maf-

 
 

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