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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Januar 2014

Stadtplanung: Räumliche Perspektiven für Karlsruhe

DEN FÄCHER ENTFALTEN: Wie eine Planstadt weiter entwickelt werden soll, ist Thema beim räumlichen Leitbild. Foto: Fränkle

DEN FÄCHER ENTFALTEN: Wie eine Planstadt weiter entwickelt werden soll, ist Thema beim räumlichen Leitbild. Foto: Fränkle

 

Planungswerkstatt zum Räumlichen Leitbild 2015 läuft bis Juni 2014/Auftakt am 30. Januar

Wie könnte und sollte sich Karlsruhe in Zukunft räumlich entwickeln? Wo liegen Potenziale für die Gestaltung einer lebendigen und lebenswerten Stadt? Drei interdisziplinäre Teams aus Architekten, Landschafts- und Stadtplanern erarbeiten in einer Planungswerkstatt Empfehlungen für ein "Räumliches Leitbild Karlsruhe 2015"

Keineswegs hinter verschlossenen Türen: Die Stadt lädt alle zur Beteiligung an der Planungswerkstatt ein. Die Auftaktveranstaltung findet am 30. Januar ab 18 Uhr im Gartensaal des Schlosses statt. Es folgen drei weitere öffentliche „Planungs-Etappen“ mit Präsentationen des Arbeitsstands und eine Abschlussveranstaltung am 4. Juni. Dann soll eine gemeinsame Empfehlung für das räumliche Leitbild ausgesprochen werden. Diese dient als Basis für eine Ausstellung zum Stadtjubiläum 2015 und ist im Herbst Gegenstand weiterer Veranstaltungen.

Diese drei Teams setzten sich in der Planungswerkstatt mit dem räumlichen Leitbild auseinander: Das internationale Planerteam West8 (Rotterdam) mit Verkehrplus (Graz), die Arbeitsgemeinschaft der Karlsruher Büros Space & Options und Urbane Strategien, die mit den Berliner Spezialisten von Urban Catalyst kooperieren, sowie die erfahrenen Stadtplaner von Machleidt (Berlin), die mit den Landschaftsarchitekten Sinai (Berlin) und SHP Ingenieure (Hannover) arbeiten. Als Grundlage dient ihnen eine Voruntersuchung zum Räumlichen Leitbild 2015, die 2013 mit der Ausstellung „Die Stadt neu sehen. Zehn Fragen an Karlsruhe“ im Stadtmuseum vorgestellt wurde. Darin geht es etwa um Fragen zur künftigen Anbindung der Stadt an den Fluss, zur Mobilität, zum Grün, zu den Stadteingängen und Stadtteilen.

Am 30. Januar stellen sich die Arbeitsgemeinschaften erstmals der öffentlichen Diskussion. OB Dr. Frank Mentrup eröffnet die Planungswerkstatt, Experten wie Stadtplaner Prof. Markus Neppl (KIT) und Stadtplanungsamtsleiterin Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner stellen das Verfahren vor. Im Anschluss haben Interessierte Gelegenheit, mit ihnen und den Teams über Aufgabenstellung und Ansätze zu diskutieren. Bis zum nächsten öffentlichen Treffen am 6. März entwickeln die Planungsteams ihre Konzeptideen weiter. Die Planungswerkstatt veranstalten Stadtplanungsamt und KIT.-rie-

 
 

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