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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Januar 2014

Umwelt: Für Ökonomie und Ökologie

BAUM 2014: Die knorrige Trauben-Eiche kommt unter anderem im Hardtwald vor. Foto: Kienzler

BAUM 2014: Die knorrige Trauben-Eiche kommt unter anderem im Hardtwald vor. Foto: Kienzler

 

Pflanzen und Tiere des Jahres 2014 in und um Karlsruhe

Einer Reihe Pflanzen und Tieren wird jährlich von unterschiedlichen Jurys das Attribut "des Jahres" verliehen. Weil sie besonders gefährdet, schützenswert, selten oder besonders schön sind.

Auch in und um Karlsruhe lassen sich 2014 solcherart ausgezeichnete Tiere und Pflanzen bewundern, etwa die Trauben-Eiche, der Baum des Jahres 2014. „Die Wahl dieser ökologisch und ökonomisch wertvollen Baumart freut mich sehr“, sagt Ulrich Kienzler, Leiter der Forstabteilung im Liegenschaftsamt. Der Baum, der sich unter anderem im Hardtwald findet, kann bis zu 350 Jahre alt werden. Auch alte Bäume sind wertvoll, sie bieten etwa dem geschützten Eichen-Heldbock Unterschlupf, so Ulrich Kienzler.

Der Grünspecht, Vogel des Jahres, ist der einzige Specht, der am Boden zu beobachten ist. Seine Leibspeise sind Ameisen. Er braucht lichte Wälder und Streuobstwiesen wie in Wettersbach. Aber er ist auch an anderen Stellen in Karlsruhe zuhause. Dagegen nur vereinzelt ist die Schwanenblume zu entdecken. Die Loki-Schmidt-Stiftung hat sie zur Blume 2014 auserkoren. Sie ist eine Pflanze der Rheinniederung, die feuchten Boden oder flache Gewässer benötigt. Dort ist vielleicht auch die Gelbbauchunke zu finden, der Lurch des Jahres. Sie lebt in flachen Tümpeln, etwa am Weingartener Moor. An trockenen Stellen lebt häufig der Schmetterling des Jahres. Der Wolfsmilchschwärmer fliegt von Mai bis Juli und hat eine Flügelspannweite von sieben bis acht Zentimeter. Das Tier das Jahres 2014, das Wisent, war nahezu ausgestorben und kann heute im Tierpark Oberwald beobachtet werden. -erg-

 
 

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