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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Januar 2014

Gemeinderat: Fragen und Antworten

FUSSBALL spielen in ihrer Freizeit nur 6,7 Prozent der 18- bis 65-Jährigen in Karlsruhe, so die Bürgerumfrage 2013 zum Thema Sport. Foto: Fränkle

FUSSBALL spielen in ihrer Freizeit nur 6,7 Prozent der 18- bis 65-Jährigen in Karlsruhe, so die Bürgerumfrage 2013 zum Thema Sport. Foto: Fränkle

 

Arbeitsverhältnisse

In einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen bei der Stadt und ihren Gesellschaften 408 Beschäftigte. Gründe hierfür sind Vertretungen sowie vorübergehende Aushilfs- und Projekttätigkeiten. Dies erführen GRÜNE-Stadträtinnen und Stadträte auf Anfrage von der Stadtverwaltung. Außerdem gebe es insgesamt 98 Personen mit einem so genannten Minijob und 22 Personen, die über eine Leiharbeitsfirma beschäftigt sind.

Pflegeeinrichtungen

Als Grundsatz strebt die Sozial- und Jugendbehörde das Ziel „Förderung der ambulanten Unterstützung vor stationärer Versorgung so lange wie möglich" an und plant stadtteilbezogene Datenerhebungen zu „Bedarfsfaktoren, bestehenden Angeboten und Entwicklungserfordernissen". Ein kommunaler Sicherstellungsauftrag speziell für Wohnanlagen und Pflegeheim sei jedoch gesetzlich nicht festgelegt. Nachgehakt hatte Stadtrat Jürgen Wenzel von den Freien Wählern.

Kombilösung

Nach aktuellem Planungsstand soll mit den Arbeiten für den Straßentunnel in der Kriegsstraße Ende 2014/Anfang 2015 begonnen werden. Laut Verwaltung ist zurzeit nicht erkennbar, dass die Insolvenz der „Universale Grund- und Sonderbau GmbH" eine Beeinträchtigung des Bauablaufs bewirken könnte. Auch in dieser Sache hatte Jürgen Wenzel (FW) nachgefragt.

Bolzplätze

Laut Stadtverwaltung ist der Bedarf an Bolz- und Freizeitplätzen für die 18- bis 65-Jährigen eher gering. Dies teilte sie Jürgen Wenzel mit.

Baden-Airpark

Als Mitgesellschafterin der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft zahlt die Stadt Karlsruhe jährlich 1.283.231 Euro. Dazu ist sie laut Vertrag bis 2015 verpflichtet. Wie die Verwaltung Stadträtin Sabine Zürn und Kollegen Niko Fostiropoulos (Die Linke) mitteilt, sind am Baden Airpark mittlerweile rund 2 300 Arbeitsplätze entstanden. Außerdem gelte der Gewerbepark als vorbildliches Beispiel für ein interkommunales Gewerbegebiet. Ein Ausstieg der Stadt sei weder politisch noch wirtschaftlich sinnvoll.

Frühe Prävention

In allen Bereichen der Frühen Prävention hat die Nachfrage stetig zugenommen. Dies erfuhr die CDU-Fraktion auf Anfrage. Laut Verwaltung wurden vergangenes Jahr 60 Familien durch freie Familienhebam¬men begleitet, außerdem gebe es insgesamt 16 „Startpunkt-Fami¬lien¬zentren". Sinnvoll wäre der Aufbau Familien unterstützender Dienstl¬eis¬tungen auch für Familien in prekären Verhältnissen. -res-

 
 

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