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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Januar 2014

Kombilösung: Schlitzwandbau in Sicht

ERREICHBAR: Besucher gelangen jetzt über die beiden Seitenrampen zum Haupteingang des Rathauses. Foto: Fränkle

ERREICHBAR: Besucher gelangen jetzt über die beiden Seitenrampen zum Haupteingang des Rathauses. Foto: Fränkle

 

Fortschritte auch bei anderen künftigen Haltestellen

Der Marktplatz verändert zusehends sein Gesicht. Die Arbeiten für das künftige unterirdische Drehkreuz der Ost-West-Achse der Kombilösung mit dem Südabzweig nehmen bereits fast die gesamte Fläche ein. Fußgänger können den Marktplatz nicht mehr überqueren.

Besucher des Rathauses  gelangen jetzt nur noch über die beiden seitlichen Rampen zum Haupteingang. Die Rathaustreppe ist bis Abschluss der Kombiarbeiten bei einem Steinmetz-Betrieb zwischengelagert. Am Gleisdreieck Marktplatz sind die Arbeiten indessen so weit fortgeschritten, dass der Bau von Schlitzwänden, die künftig die äußere Hülle der Haltestellen- und Gleisdreieck-Bauwerke bilden, im Bereich des Südabzweigs in Sicht ist. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, errichten beauftragte Firmen derzeit sowohl im östlichen Teil des unterirdischen Gleisdreiecks in der Kaiserstraße im Bereich Marktplatz wie auch am Südkopf des Ettlinger Tors die Leitwände. Diese ermöglichen dem Schlitzwandgreifer die genaue Führung der Baggerschaufel, die das Erdreich bis zu 20 Meter tief aushebt. Anschließend stellen die Kombibauer die Schlitzwände abschnittsweise aus Stahlbeton her. Sichtbare Zeichen des in diesen Tagen beginnenden Schlitzwandbaus sind auch die großen Silos am Marktplatz und am Ettlinger Tor.

Nachdem Mitte des Monats die Ettlinger Straße stadtauswärts für den Autoverkehr gesperrt wurde, gehen jetzt die Arbeiten an der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum in größerem Umfang weiter: Dort werden Kanäle ausgebaut und die Oberflächenräumung ausgedehnt. Im März beginnt südlich dieser Haltestelle zudem der Bau der Rampe, die in Höhe Augartenstraße enden wird. Entlang der Kaiserstraße sind die Arbeiten an den Bauwerken schon weiter gediehen: Am Mühlburger Tor etwa wird weiter am Dichtblock des Zielschachtes gearbeitet, aus dem die Tunnelbohrmaschine nächstes Jahr geborgen wird. Und die dortige Ampelanlage wurde nochmals optimiert.  Stadt- und Straßenbahnen haben in den Nachmittagsstunden nun etwas mehr Zeit, um über die Kreuzung zu kommen. -red-/-trö-

 
 

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