Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Januar 2014

Sport: Anerkennung für Olympiahoffnungen

BLUMEN FÜR REGIONALE TALENTE: Bürgermeister Martin Lenz (rechts) hatte junge Hoffnungsträger aus der Fächerstadt für Olympische Spiele in das Gästehaus Solms eingeladen. Foto: Fränkle

BLUMEN FÜR REGIONALE TALENTE: Bürgermeister Martin Lenz (rechts) hatte junge Hoffnungsträger aus der Fächerstadt für Olympische Spiele in das Gästehaus Solms eingeladen. Foto: Fränkle

 

Junge Athleten Gäste im Haus Solms / Lenz: Auch Wirtschaft soll Talente fördern

Verena Hantl und Isabel Friedt starten im Kanu für die Rheinbrüder und sind Sportsoldatinnen. Nach der Grundausbildung werden die Zeitsoldatinnen von der Waffe freigestellt und in ihrer sportlichen Disziplin gefördert.

Während Verena Hantl im Kanu-Einer und -Vierer bereits Vize-Weltmeisterin ist, gelangen Isabel Friedt mehrere dritte Plätze bei Deutschen Meisterschaften. Zusammen mit acht weiteren Olympiahoffnungen waren die Kanutinnen am Dienstag Gäste im Haus Solms. Die Stadt hatte einen Empfang für Athletinnen und Athleten gegeben, die Aussicht auf ein Ticket zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro haben.

Diese Einladung sei eine Anerkennung für die bisherigen Leistungen und mit einer finanziellen Unterstützung verbunden, sagte Bürgermeister Martin Lenz. Seit 2013 ist die Förderung von Olympiahoffnungen ein neuer Baustein im Leistungskonzept der Stadt Karlsruhe. Die Geste sei zugleich ein Aufruf an regionale Unternehmen, ebenfalls Talente zu unterstützen, so der Sportdezernent weiter. Zwar werde nicht jede „Hoffnung“ nach Rio fahren, er sei aber davon überzeugt, dass einige der eingeladenen Athleten das Zeug dazu haben, bei Olympia immerhin anzuklopfen. Sportkreisvorsitzender Andreas Ramin wollte Titel und Medaillen dennoch nicht allein als sportliche Erfolge gelten lassen. Gewinner seien all jene, die ihre persönliche Leistung stetig verbessern. Wichtig sei, dass Menschen Sport treiben und sich bewegen. Dazu bedarf es Vorbilder.

Zu den vom Sportkreis ausgewählten Hoffnungsträgern gehörten außerdem: Sabine Volz und Sabine Hering (Kanutinnen), Sabine Kusterer (Kraftsport), Maike Enderle, Leah Grießer und Pauline Tratz (Turnen/Kunstturnen), Sappho Coban und Dino Pfeiffer (Judo), Julian Howard (Leichtathletik).   -Lä-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe