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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Januar 2014

Gemeinderat: Dolmetscher für Hörgeschädigte

 

Für gehörlose und hörgeschädigte Menschen sollen auch für selbst gewählte Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen Kosten für einen Gebärdendolmetscher von der Stadt getragen werden. Das hat die KAL in einem Gemeinderatsantrag gefordert.

Margot Döring (KAL) beklagte, dass von den rund 300 Betroffenen in Karlsruhe die zur Verfügung stehenden städtischen Mittel von 10.000 Euro nicht ausgeschöpft würden. Mit dem Geld soll Hörgeschädigten die Teilnahme an Veranstaltungen oder Ausstellungen ermöglicht werden.

Stadträtin Döhring regte an, die Gelder, mit denen auch Kurse der Volkshochschule zur persönlichen Bildung bezahlt werden, dem Personenkreis bekannter zu machen.

Da gehörlose Menschen laut dem Vorsitzenden des Gehörlosenverbandes, Werner Collet, jedoch eher zurück gezogen leben, müsse deren Interesse an öffentlichen Veranstaltungen erst geweckt werden, so die Verwaltung. Man werde Erfahrungen mit Gebärdendolmetscher abwarten und auswerten.-Lä-

 
 

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