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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Januar 2014

Gemeinderat: Nachjustieren im Stadtpark Südost

ALTERNATIVEN  GESUCHT: Weil sich beim fertigen Teil des Wasserlaufs im Stadtpark Südost der Unterhalt als aufwändig herausgestellt hat, werden andere Lösungen für den Restausbau geprüft. Foto Fränkle

ALTERNATIVEN GESUCHT: Weil sich beim fertigen Teil des Wasserlaufs im Stadtpark Südost der Unterhalt als aufwändig herausgestellt hat, werden andere Lösungen für den Restausbau geprüft. Foto Fränkle

 

"Es geht uns nicht darum, die aus einem Wettbewerb hervorgegangene Planung für die Gestaltung des Stadtparks Südost insgesamt  in Frage zu stellen. Wir wollen lediglich eine Nachjustierung, weil beim bereits umgesetzten Teil Defizite sichtbar geworden sind", erläuterte Stadtrat Tilman Pfannkuch den Antrag der CDU-Fraktion, der neben einer Information über die notwendigen Wegesysteme zwischen der Ludwig-Erhard-Allee und dem Baugebiet Südost sowie einem Zeitplan für die Fertigstellung des Stadtparks auch Alternativvorschläge fordert, "um den bestehenden betonierten Wassergraben aufzuwerten und die Vandalismusfähigkeit zu senken".

Den Vorschlag der Verwaltung, das durchgängig vorgesehene Wasserband nicht fortzuführen und stattdessen zwei "großräumige, naturnahe Wasserflächen" anzulegen, wollte KAL-Fraktionschef Lüppo Cramer nicht akzeptieren. "Gegen die drohende Verwahrlosung im vorderen Bereich muss was getan werden. Ansonsten erwarten wir aber, dass die ursprüngliche Planung bis ins letzte Detail umgesetzt wird". ließ Cramer auch die Hinweise der Verwaltung auf den höheren Unterhaltungsaufwand und notwendige Sicherheitsvorkehrungen einer betonierten Wasserrinne nicht gelten.

Dagegen erkannte Stadtrat Alexander Geiger (GRÜNE) keinen Sinn darin, etwas gegen besseres Wissen fortzuführen, das zudem bei der Bevölkerung überwiegend kritisch gesehen werde. "Der Rahmenplan wurde in zig Punkten geändert, dann kann man auch den Wassergraben ändern", zeigte sich auch Stadtrat Michael Zeh (SPD) offen für Veränderungen. Auf Vorschlag von OB Dr. Mentrup, soll sich nun zunächst der Planungsausschuss mit dem weiteren Vorgehen beschäftigen. -fis-

 
 

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