Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Januar 2014

Gemeinderat: Umgang mit anderen Kulturen

 

Die interkulturelle Kompetenz von städtischen Beschäftigten zu erhöhen, forderten die Grünen in ihrem Antrag zur jüngsten Gemeinderatssitzung. So solle etwa bei Stellenanzeigen für Bereiche, in denen Kontakt mit Menschen unterschiedlicher Kulturen besteht, darauf hingewiesen werden, dass die Fähigkeit, angemessen mit Menschen anderer Kulturen umzugehen, erwünscht ist.

In einem Zusatzantrag forderte die FDP, die interkulturelle Kompetenz in die Internationalisierungsstrategie einzubinden. Eine Vielzahl von Maßnahmen zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz und Erhöhung der Beschäftigten mit Migrationshintergrund seien bereits in die Wege geleitet, so die Stadt. Eine weitere Ausweitung werde unterstützt. Allerdings müsse hierzu Personal gestellt werden.

"Es reicht uns nicht, dass sie in der Internationalisierungsstrategie verankert ist", betonte Dr. Ute Leidig (GRÜNE) und schlug eine Besprechung im Personalausschuss vor. Dr. Albert Käuflein (CDU) verwies darauf, dass nicht der Eindruck entstehen dürfe, dass es ein Defizit gebe. Yvette Melchien (SPD) unterstrich die Bedeutung des Themas.

Interkulturelle Kompetenz bedeutet für Tom Høyem (FDP) "uns Ausländer als Potenzial zu sehen". Man lerne Befähigung durch Kommunikation, so Margot Döring (KAL). Als Plus-Qualifizierung sieht Eduardo Mossuto (GfK) die Kompetenz. Die Anträge wurden zur weiteren Beratung in den Personalausschuss verwiesen. -döp-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe