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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Januar 2014

KIT im Rathaus: Sicherheit in aller Munde

BREITES SPEKTRUM: Eine Ausstellung im Rathausfoyer informierte vergangene Woche über die Arbeit des KIT-Kompetenzbereichs. Foto: Fränkle

BREITES SPEKTRUM: Eine Ausstellung im Rathausfoyer informierte vergangene Woche über die Arbeit des KIT-Kompetenzbereichs. Foto: Fränkle

 

Moderne Kommunikationsmöglichkeiten und der Zugang zu einer größeren Informationsmenge gehören heute zum Alltag. Die damit verbundene Sicherheit von IT-Systemen war vergangene Woche Thema der Veranstaltung "KIT im Rathaus".

Unter dem Titel "Sicher ist sicher?" gab der Kompetenzbereich "Information, Kommunikation und Organisation" am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Einblicke in seine Arbeit. Brandaktuell sei die Frage nach Sicherheit, so Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. "Wir selbst machen uns immer mehr zu einem gläsernen Menschen."

Ohne Informations- und Kommunikationstechnologien gehe es heute kaum, bestätigte Professor Dr. Wilfried Juling, KIT-Chief Information Officer. Dennoch fragte er sich mit Blick auf den Diebstahl von Online-Daten: "Sollen wir alles, was technisch realisierbar ist, auch entwickeln?"

Nach der Vorstellung des Kompetenzzentrums durch Professor Dr. Beckert widmete sich Professor Dr. Müller-Quade vom Institut für Theoretische Informatik der Frage "Ist Sicherheit beweisbar?". Sicherheit sei kompliziert, stellte er fest. Durch Modelle, Annahmen und Beweise müssen Sicherheitslücken verstehbar werden und können so zu einem Fortschritt führen. Dennoch: "Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht."

Über die Vor- und Nachteile von Sensoren sprach Professor Dr. Martina Zitterbart vom Institut für Telematik. "Sensoren können angegriffen werden", warnte sie. Ziel sei es, Sicherheit und Komfort zu vereinen und pfiffige Sicherheitslösungen für eine intelligente Umgebung der Zukunft zu schaffen. Wie wird IT-Sicherheit rechtssicher? Diese Frage stellte sich Dr. Oliver Raabe vom Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft. Denn heute ist die Technologieentwicklung schneller als die Gesetzgebung. -döp-

 
 

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