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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. Februar 2014

CDU: Seniorenfreundliche Stadt: ist das so in Karlsruhe?

CDU-Stadträtin Karin Wiedemann

CDU-Stadträtin Karin Wiedemann

 

Stimmen aus dem Gemeinderat

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als ehrenamtliche Stadträtin darf ich Jubilare ab dem 90. Lebensjahr im Namen der Stadt Karlsruhe beglückwünschen, ein schöner Brauch der hier praktiziert wird. Dieser Brauch zeigt fast allen Jubilaren, dass  ihre Lebensleistung anerkannt wird und sie nicht vergessen sind. Auch die Ehepaare, die Goldene, Diamantene oder Eiserne Hochzeit und Gnadenhochzeit feiern können, werden von der Stadt mit Blumen und einem Buch geehrt. Vor allem der Austausch mit den Jubilaren über die Veränderungen  Karlsruhes in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten freuen mich

Seniorengerechte Wohnformen ausbaue

Die Vielfalt an Angeboten zum seniorengerechten Wohnen im selbst bestimmten oder pflegerischen Bereich bleibt mir bei den Jubiläumsbesuchen nicht verborgen. Es wird deutlich, wie groß das Angebot und wie wichtig der weitere Ausbau ist, um der wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können. Neue Wohnformen werden erprobt und Wohnen mit "mehreren Generationen" ist (noch mit Anlaufschwierigkeiten) im Entstehen. Uns als CDU-Fraktion ist es besonders wichtig, dieses breite Angebot weiter zu verbessern - orientiert an der Nachfrage durch die Seniorinnen und Senioren.

Die barrierefreien Zugänge in Behörden, Geschäften, kulturellen Einrichtungen und Neubauten werden peu a peu umgesetzt bzw. in Angriff genommen. Die Anzeigetafeln an den Straßenbahnhaltestellen zeigen seit der vierten Januarwoche symbolisch an, welche Bahnen problemlos für Personen mit Gehhilfen, Rollstühlen oder Kinderwagen benutzt werden können. Weiter wird ein Preis für "seniorenfreundliche Geschäfte, Firmen und Institutionen" ausgelobt.

Ehrenamtliches Engagement der Senioren stärken

Für engagierte Frauen und Männer gibt es im ehrenamtlichen Bereich,  zahlreiche Möglichkeiten sich einzubringen und ihr Wissen und Können weiterzugeben. Wer kennt sie nicht, die „Seniorengruppen“, die regelmäßig in der  Kirchengemeinde oder in den Sportvereinen sich um die Außenanlagen kümmern oder handwerkliche Tätigkeiten übernehmen? Sogar als "Leihoma" oder "Leihopa" kann jungen Müttern einige Stunden "Auszeit" ermöglicht werden.

Es gibt Senioren, die gemeinsam mit Jugendlichen "Theater" spielen, oder Gymnastik- und Turngruppen für Seniorinnen und Senioren sind in etlichen Sportvereinen im Programm. Außerdem werden Wanderungen angeboten, die mit der Nutzung der Seniorenkarte der Karlsruher Verkehrsbetriebe es ermöglichen, das Umland zu erkunden. Ehrenamtliche „Engel“ in den Kliniken erledigen für die Patienten Botengänge und stellen so oft eine Verbindung nach "draußen" dar. Diese Angebote müssen wir stärken.

Der Gemeinderat hat mit den "Leitlinien gegen Altersarmut" eine Zielvorgabe erarbeitet, die es jedem ermöglichen soll, in Würde das Alter zu erleben und zu leben. Erste Schritte zur Umsetzung sind bereits getan. Der Stadtseniorenrat und das Seniorenbüro sind hier wie bei allen Fragen die Senioren betreffen, ein besonders wichtiger Partner, mit dem wir gemeinsam unsere Stadt noch seniorenfreundlicher gestalten.

Zusammenfassend kann ich feststellen: Wir sind eine seniorenfreundliche Stadt. Diesen Weg müssen wir Schritt für Schritt weitergehen, um frühzeitig auf die mit dem demographischen Wandel zunehmenden  großen Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Stadträtin Karin Wiedemann

 
 

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