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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. Februar 2014

Umwelt: Naturnahe Pflege für Stadtwiesen

STADTWIESEN NATURNAH BEWIRTSCHAFTEN: Wie hier am Grünzug Schmallen bei Oberreut richtet das Gartenbauamt die Pflege seit rund 30 Jahren nach Arten- und Blütenreichtum aus. Foto: GBA

STADTWIESEN NATURNAH BEWIRTSCHAFTEN: Wie hier am Grünzug Schmallen bei Oberreut richtet das Gartenbauamt die Pflege seit rund 30 Jahren nach Arten- und Blütenreichtum aus. Foto: GBA

 

Umweltausschuss berät "EinSparProjekt" in Karlsruher Schulen und die Schadstofflast

2Mehr Natur im Siedlungsgrün" heißt ein 2012 gestartetes Pro-gramm des NABU Baden-Württemberg, mit dem siedlungsnahe Wiesen zur Förderung der biologischen Vielfalt ökologisch gepflegt werden sollen. Je Regierungsbezirk nahmen fünf Kommunen teil, auch die Stadt Karlsruhe.

Das Gartenbauamt praktiziert bereits seit über 30 Jahren eine naturnahe Pflege der fast 600 Hektar städtische Wiesen. Einen Bericht darüber hat der Ausschuss für Umwelt und Gesundheit unter Leitung von Bürgermeister Klaus Stapf beraten. Konzept ist, die Mähhäufigkeit und -zeitpunkte so zu wählen, dass sich die Wiesen arten- und blütenreich entwickeln können. Dabei werden auch die Freizeit- und Erholungsfunktion der Flächen berücksichtigt.

Der Ausschuss informierte sich zudem über die Bilanz 2012 des "EinSparProjekts Schulen" des Amts für Hochbau und Gebäudewirtschaft. Drei Jahre lang hilft die Klimamanagerin der Stadt Karlsruhe Schulen, Energie und Wasser einzusparen und so klimafreundlicher zu werden. 40 Prozent des dabei eingesparten Geldes kommt den Schulen zur eigenen Verfügung zugute. Alle 45 teilnehmenden Schulen haben dabei zusammen insgesamt 670 Tonnen CO2 eingespart.

"Es gibt kein Feinstaubproblem in Karlsruhe". Dieses Fazit zog das Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz beim Bericht über die Luftqualität in Karlsruhe. Bei Stickstoffdioxid ist jedoch der Grenzwert im straßennahen Bereich bisher regelmäßig überschritten. Die LUBW will nun die Messstation an der westlichen Kriegsstraße abbauen. Deren Messungen lagen jedoch gegenüber der Station Reinhold-Frank-Straße ohnehin immer niedriger.

Schließlich berichteten das Umwelt- und das Gartenbauamt darüber, dass an fünf Bäumen in der Karl-Wilhelm-Straße ein für die Lebensmittelproduktion zugelassenes Mittel versuchsweise zur Bekämpfung der Rosskastanienminiermotte eingesetzt werden soll. -erg-

 
 

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