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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Februar 2014

Bäder: Das Europabad boomt gewaltig

BEGEHRTE WASSEROASE: Das Angebot im Europabad in Sachen Sport und Erlebnis wie auch die Saunalandschaft lockten im vergangenen Jahr fast 489.000 Besucherinnen und Besucher an. Foto: Fränkle

BEGEHRTE WASSEROASE: Das Angebot im Europabad in Sachen Sport und Erlebnis wie auch die Saunalandschaft lockten im vergangenen Jahr fast 489.000 Besucherinnen und Besucher an. Foto: Fränkle

 

Besucherrekord ermöglicht Sprung Richtung schwarze Null / Positive Bäderbilanz für 2013

In Zeiten, in denen andere Städte und Gemeinden ihre Bäder wegen der angespannten Haushaltslage schließen, investiert Karlsruhe weiter kräftig in seine Bäderlandschaft. Mit Erfolg. ?Besucherrekord? meldeten Bürgermeister Dr. Martin Lenz und Oliver Sternagel, der Chef der Bäderbetriebe, als sie am Montag den Medien die Bäderbilanz für das Jahr 2013 präsentierten.

Insgesamt fast 1,7 Millionen Wasserratten waren im vergangenen Jahr in die städtischen Bäder geströmt, allein fast 1,3 Millionen von ihnen in die Hallenbäder. Und die positive Entwicklung spiegelt sich auch in Zahlen wider: Das Defizit des Jahres 2009 von 6 Millionen Euro wurde 2013 mit 5,2 Millionen Euro deutlich unterschritten. Das Konzept der Stadt Karlsruhe, sich nicht nur um den Erhalt der Bäder einzusetzen, sondern auch dafür, diese „attraktiv und erfolgreich am Markt zu halten“, war für Sportdezernent Lenz damit aufgegangen.

Europabad mit 489.000 Gästen

Aus der ohnehin erfreulichen Gesamtentwicklung stach die des Europabads hervor. Das boomte im vergangenen Jahr gewaltig und erreichte 2013 einen neuen Besucherrekord von an die 489.000 Badegästen. Dies war nicht nur die mit Abstand größte Besucherzahl unter allen zwölf Karlsruher Bädern, sondern bedeutete auch eine deutliche Steigerung gegenüber der Vergleichzahl von 2009 mit insgesamt 413.000 Besuchern. Der Rekord bescherte dem Europabad darüber hinaus ein Plus von 240.000 Euro im operativen Geschäft.

Die Gesamteinnamen haben sich zwischen 2009 und 2013 auf rund fünf Millionen Euro verdoppelt und sorgten dafür, dass das Europabad in Richtung der für die Bäderbranche unüblichen, aber erstrebenswerten „schwarzen Null“ sprang. „Ständige Verbesserungen im Angebot und Investitionen“ waren für Sternagel Hauptgaranten der Erfolgsstory. Dazu die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die Gastronomie. Als nächstes Vorhaben soll das Massage- und Kosmetikangebot weiter ausgebaut werden.

Als nächster großer Brocken im Bäderkonzept stehen allerdings Investitionen im Fächerbad an. In dessen Sanierung und Umbau zum Kombibad sollen 19 Millionen Euro fließen. In das jetzt städtische Bad im Traugott-Bender-Sportpark kamen 2013 insgesamt 341.000 Besucher.

Löwenanteil für Flaggschiffe

Ein Löwenanteil von über 40 Prozent unter den insgesamt  fast 1,7 Millionen Besucherinnen und Besucher der zwölf städtischen Bäder im Jahr 2013 fiel auf die beiden Flaggschiffe Europabad und Fächerbad (siehe oben). Das Rheinstrandbad Rappenwört landete mit 166.100 Badegästen in der Besucherskala auf Platz drei, das Durlacher Turmbergbad zählte 130.000 Wasserratten, das Sonnenbad 120.000. Dahinter folgten das Vierordtbad (113.000), das Freibad Rüppurr (108.000), das Weiherhofbad Durlach (91.000), das Adolf-Ehrmann-Bad Neureut (52.000), das Hallenbad Grötzingen (42.000) und das „Wölfle“ in Wolfartsweier mit 26.000 Badegästen. -trö-

 
 

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