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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Februar 2014

Soziales: Allen wurde warm ums Herz

ERFOLGREICHE VESPERKIRCHE: Ein Gast dankte Pfarrerin Lara Pflaumenbaum mit den Worten: ,Hier können wir in Ruhe im Warmen sitzen und reden - und werden sogar noch bedient?. Foto: Fränkle

ERFOLGREICHE VESPERKIRCHE: Ein Gast dankte Pfarrerin Lara Pflaumenbaum mit den Worten: ,Hier können wir in Ruhe im Warmen sitzen und reden - und werden sogar noch bedient?. Foto: Fränkle

 

Erfolgreiche Premiere der Vesperkirche in der Johannis-Paulus-Gemeinde

Es sind beeindruckende Zahlen: 700 Kilo Brot, 316 Kilo Wurst und 220 Kilo Käse wurden während der ersten Karlsruher Vesperkirche verarbeitet und als kostenloser Imbiss an die Gäste ausgegeben.

Hinzu kamen 6.515 Mittagessen sowie Kaffee, süße Teilchen und Selbstgebackenes. Nach vier Wochen besonderen Gemeinschaftsgefühls ist die Kooperationsveranstaltung von Evangelischer Kirche, Diakonischem Werk Karlsruhe und Johannis-Paulus-Gemeinde letzten Sonntag mit einem Abschlussgottesdienst zu Ende gegangen.

So großartig ein Projekt wie die Vesperkirche sei, „so beschämend ist es für unsere Gesellschaft, dass die Vesperkirche notwendig ist, weil die Armut sich immer mehr ausbreitet“, sagte Dekan Otto Vogel. Sein Dank galt allen am Projekt Beteiligten, insbesondere den Spenderinnen und Spendern sowie über 300 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – Tellerwäschern, Ärzten, Friseuren, Kuchenausträgern – für ihren Einsatz. Und natürlich Pfarrerin Lara Pflaumbaum, die als Projektleiterin für die ausgezeichnete Stimmung und die „unaufgeregte, sachliche und doch zugewandte und freundliche“ Atmosphäre mitverantwortlich gewesen sei.

Für die so Gelobte war die Vesperkirche ein echtes „Herzensprojekt aus dem Herzen heraus und zum Herzen hin“. Dies zeige sich im „überreichen Dank“ der rund 5 800 Besucherinnen und Besucher, „in den vielen Begegnungen, die ich selbst hatte“ und „in der Erfüllung, die die Mitarbeitenden gefunden haben“. Auch im nächsten Winter soll den Menschen in der Johanniskirche wieder warm ums Herz werden. Denn schon jetzt steht für alle fest, dass die erfolgreiche erste Karlsruher Vesperkirche nicht die letzte bleiben wird. -red-/-maf-

 
 

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