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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Februar 2014

Wildpark: Transparenz beim Fußballstadion

DER BALL ROLLT WEITER IM WILDPARK. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung fallen, wie das neue Stadion gebaut wird. Foto: Fränkle

DER BALL ROLLT WEITER IM WILDPARK. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung fallen, wie das neue Stadion gebaut wird. Foto: Fränkle

 

Projektgruppen und Online-Plattform installiert / Öffentliche Veranstaltung im Juli

Nachdem der Gemeinderat im Dezember 2013 den Wildpark endgültig als Standort des neuen Fußballstadions festgelegt hat, soll das Gremium nach der Sommerpause entscheiden, wie das Stadion und das dazugehörige Sicherheits- und Verkehrskonzept aussehen soll, ob neu gebaut oder eine Generalsanierung durchgeführt wird. Bis dahin ist noch viel Grundlagenarbeit zu leisten, um die Rahmenbedingungen für die Planung und die Auftragsvergaben abzuklären.

Dazu hat OB Dr. Frank Mentrup neun Projektgruppen eingerichtet, in denen unter Federführung der Karlsruher Fächer GmbH der Boden für den weiteren Umsetzungsprozess bereitet wird. Angefangen beim Stadion selbst über das Raumprogramm, den Flächenbedarf, Grundstücksfragen, rechtliche Planungs- und Verfahrensfragen bis hin zur Finanzierung, Infrastruktur und dem späteren Betrieb der Sportstätte reichen die Themen, mit denen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Fachämter gemeinsam mit externen Experten beschäftigen, um dem Gemeinderat ein stabiles Fundament für seine Entscheidung liefern zu können. Bereits in Gang gesetzt wurden die artenschutzrechlichen Untersuchungen. Im April soll dann der Planungsausschuss den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen, sowie eine Besichtigungsfahrt der gemeinderätlichen Wildparkkommission zur Coface Arena in Mainz stattfinden.

„Parallel dazu laufen die Abstimmungsgespräche mit  Fanvertretern und die Verhandlungsrunden mit dem Karlsruher SC",  ergänzt OB  Dr. Mentrup den "sicherlich ambitionierten Zeitplan". Der sei nicht zuletzt notwendig, damit die seit längerer Zeit in Aussicht gestellten Fördermittel des Landes nicht anderweitig verplant werden. „Ein transparentes und bürgernahes Verfahren ist mir dennoch besonders wichtig", will Mentrup nicht nur organisierten Fanverbänden sondern allen am Stadionprojekt Interessierten die Möglichkeit geben, sich zu informieren und zu beteiligen. Dazu soll es im Juli eine öffentliche Veranstaltung geben, in der über den Stand informiert wird.

Alle Fakten sind bereits jetzt auf der Informationaplattplattform  www.karlsruhe.de/fussballstadion nachzulesen - von den ersten Standortuntersuchen 2005 und 2006 bis hin zu den öffentlichen Foren im letzten Jahr. Für Anregungen und Fragen an die städtischen Verantwortlichen ist eigens eine Mailadresse eingerichtet: fussballstadion@karlsruhe.de. -fis-

 
 

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