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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Februar 2014

Partnerschaften: Mehr wirtschaftliche Treffen

 

Gedankenaustausch der Freundeskreise / Zahlreiche Besuche und gemeinsame Aktionen

Zu ihrem jährlichen Gedankenaustausch trafen sich die Freundeskreise der Karlsruher Partnerstädte jetzt auf Einladung der Stadt im Gästehaus Solms. Einmal mehr wurde dabei deutlich, dass Projekte zunehmend das Geschehen zwischen den Städten bestimmen.

Erkennbar ist neben den nach wie vor zahlreichen kulturellen Aktivitäten auch ein Wandel von sozialen zu wirtschaftlichen Aktionen. Neu ist im März ein Treffen der Leiter der Kunst- und Designmuseen. Engagement der Freundeskreise beim Stadtjubiläum 2015 ist erwünscht. Im kommenden Jahr wird zudem das 60-jährige Bestehen der Freundschaft mit Nancy gefeiert.

Jochen Ehlgötz von der Stabsstelle EURegKA berichtete über die Internationalisierungsstrategie der Stadt. Sie beinhaltet unter anderem die Entwicklung einer Willkommenskultur, die Pflege von Wirtschaftskontakten sowie kommunale Entwicklungszusammenarbeit. Dabei sollen Wissen und Know-how zwischen den Städten weiter gegeben werden. Schwierig gestalte sich derzeit der Umgang mit chinesischen Delegationen, die zwar gerne informiert würden, aber selbst wenig zurück gäben, so Ehlgötz.

Zu einer Konferenz trafen sich diese Woche mehr als 50 Studenten aus Karlsruhe und Temeswar in der Hochschule Karlsruhe -Technik und Wirtschaft. Sie stellten dabei künftigen Kommilitonen ihre Projektarbeiten in der praxisbezogenen Signalverarbeitung vor. Gefördert durch das Programm ProKaTim können jeweils 20 Studenten ein Semester lang teilnehmen.

Einen neuen Austausch ist die Walter-Eucken-Schule mit einem Berufskolleg an der Kuban-Universität Krasnodar eingegangen. Die Schule erhält im April Besuch von 15 russischen Schülerinnen und Schülern. Im März kommen zudem Krasnodarer Schreiner-Azubis im Rahmen eines langjährigen Austauschs in die Heinrich-Hübsch-Schule. Und vom 22. März bis 13. April machen wieder russische Schwesternschülerinnen im Klinikum theoretische und praktische Fortbildungen.

Temeswars Alt-OB Dr. Gheorge Ciuhandu wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrung für sein langjähriges Wirken als Oberhaupt der Partnerstadt und Vorsitzender der Bauernpartei. Karlsruhes OB Dr. Frank Mentrup hob in seinem Glückwünsch Ciuhandus persönliches Engagement, seinen hohen Sachverstand und Weitblick hervor.

„Von der Waterkant in die Berge“ hieß es einmal mehr für eine Delegation der Fregatte Karlsruhe. Zehn Soldatinnen und Soldaten des Patenschiffes waren Gäste des Polizeisportvereins bei der traditionellen Skifreizeit im Schwarzwald. Im Namen des OB und der Stadtverwaltung hat sie Hafendirektorin Patricia Erb-Korn im Palais Solms willkommen geheißen. -cal-/erg-

 
 

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