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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Februar 2014

Stadtentwässerung: Rüppurrer Sammler entlasten

UNTERIRDISCH wird der Hauptteil des neuen Verbindungskanals gebaut. Er entlastet den alten Rüppurrer Sammler. Karte: Tiefbauamt

UNTERIRDISCH wird der Hauptteil des neuen Verbindungskanals gebaut. Er entlastet den alten Rüppurrer Sammler. Karte: Tiefbauamt

 

Neuer Verbindungskanal / Beginn der Bauarbeiten bei Weiherfeldbrücke am 24. Februar

Der Rüppurrer Sammler ist in die Jahre gekommen, er stammt aus dem Jahr 1911. Um diesen großen Kanalisationsstrang zu entlasten und die Betriebssicherheit zu verbessern, will die Stadt einen neuen Verbindungskanal zwischen dem Sammler Hauptbahnhof Süd und dem Rüppurrer Sammler bauen.

Dies ist auch Voraussetzung dafür, den alten Sammler, der die Stadtteile Rüppurr, Weiherfeld und Dammerstock sowie teilweise Ettlingen entwässert, zu einem späteren Zeitpunkt zu sanieren.

Beginn der Bauarbeiten für den neuen Verbindungskanal ist am Montag, 24. Februar, im südlichen Abschnitt zwischen Weiherfeldbrücke und Alb. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte 2015. Insgesamt investiert die Stadt rund 3,7 Millionen Euro. Laut Tiefbauamt ist die Durchgängigkeit des Fuß- und Radweges nördlich der DB-Gütergleise zwischen Weiherfeldbrücke und der Schwarzwaldstraße während der gesamten Dauer der Bauarbeiten gewährleistet.

Der neue Rüppurrer Sammler beginnt östlich der Weiherfeldbrücke zwischen Südtangente und Alb. Von dort verläuft er Richtung Osten, quert die Südtangente, die Bahngleise sowie die Alb und schließt in der Nähe der Eisenbahnbrücke Schwarzwaldstraße an den bereits bestehenden Sammler an. Aufgrund der sehr schwierigen und wechselnden Untergrundverhältnisse, der komplexen Verkehrssituation und der zahlreichen Querungen wird der Hauptteil der Sammlerstrecke im Microtunnelingverfahren vorgepresst. Die unmittelbare Albquerung kann wegen der geringen Überdeckung der Rohrleitung nur bei niedrigen Wasserständen abschnittsweise in offener Bauweise durchgeführt werden.

Der Bau des Teilabschnitts Schwarzwaldstraße zwischen Eisenbahnbrücke und den AVG-Gleisen erfolgt aufgrund der vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen ebenfalls in offener Bauweise. In der Schwarzwaldstraße wird östlich der für die Kanalverlegung benötigten Flächen eine Umfahrungsstrecke gebaut. -red-

 
 

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