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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Februar 2014

Gemeinderat: Kaum mehr Windkraftanlagen

 

Im Nachbarschaftsverband Karlsruhe (NVK) kann neben dem Energieberg nur noch ein Gebiet in Karlsbad für Windenergienutzung ausgewiesen werden. Dies hat ein Gutachten ergeben, das der NVK beim Stadtplanungsamt in Auftrag gegeben hat. Andere Gebiete scheiden wegen Natur- und Artenschutzes, Besiedelung oder Behinderung der Flugsicherung aus. Der Gemeinderat hat daher dem Antrag zugestimmt, den Teilplan Windenergie öffentlich auszulegen.

CDU-Stadtrat Tilman Pfannkuch betonte, dass Windkraftanlagen in Gegenden mit schwachem Wind nichts zu suchen hätten. Sie würden sich nur wegen Subventionen lohnen. Er wartet nun auf die Versuchsanlage zwischen Grötzingen und Berghausen, wo auch Speicherung von Windstrom getestet werde. Pfannkuch würdigte das Verhalten der Bürgerinitiative „Pro Bergdörfer“, die sich um Sachlichkeit bemüht habe.

Dies bestätigte GRÜNE-Stadtrat Alexander Geiger, auch wenn man oft anderer Meinung gewesen sei. Geiger kündigte an, seine Fraktion werde der Vorlage nicht zustimmen. Anders Michael Zeh (SPD), Rita Fromm (FDP) und Jürgen Wenzel (FW), der die Vorlage in „Bürgerbeteiligung par excellence“ entstehen sah. Wasser in den Wein goss SPD-Stadtrat Dr. Heinrich Maul. Er habe es in über 30 Jahren Zugehörigkeit zum Gemeinderat bis dahin nie erlebt, von Mitgliedern einer Bürgerinitiative, beschimpft, beleidigt und ausgepfiffen worden zu sein. -erg-

 
 

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