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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Februar 2014

Kombilösung: Arbeiten am Nordkopf beginnen

KOMBIBAU: Sichtbare Fortschritte gibt es auch am Durlacher Tor.

KOMBIBAU: Sichtbare Fortschritte gibt es auch am Durlacher Tor.

 

Kombibau auf Südabzweig in vollem Gange / Fortschritte auch auf der Ost-West-Achse

Gut zwei Wochen vor der Errichtung einer Hilfsbrücke für die Straßenbahnen auf der Kreuzung der Ettlinger Straße mit Baumeister- und Hermann-Billing-Straße steht in diesen Wochen beim Bau der Kombilösung die Herstellung von Wänden und Böden der unterirdischen Haltestellen zwischen Marktplatz, Ettlinger Tor und Ettlinger Straße im Mittelpunkt.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, beginnt auf der Nordseite der Kaiserstraße in Höhe des Marktplatzes der Schlitzwandbau. Wenige hundert Meter südlich davon am Ettlinger Tor starten in den nächsten Tagen am dortigen Nordkopf die Arbeiten an der Sohle mit Hochdruckinjektionen.

In Höhe der unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum läuft der Leitwandbau als Voraussetzung für den für Anfang März vorgesehenen Bau der Schlitzwände. Südlich davon steht das Freimachen des Baufelds für den Tunnel zwischen der Haltestelle Kongresszentrum und der sich südlich anschließenden Rampe auf dem Arbeitsprogramm.

Und auch auf der West-Ost-Achse gibt es Fortschritte: So steht der Dichtblock in der Zielgrube für die Tunnelbohrmaschine kurz vor seiner Fertigstellung. Gleichzeitig hat auch der unterirdische Vortrieb des neuen Abwasserkanals unter dem Mühlburger Tor begonnen: Eine „kleine“ Tunnelbohrmaschine sorgt dort dafür, dass auf knapp 150 Metern Länge ein Abwasserkanal mit einem Durchmesser von einem Meter unter dem fließenden Autoverkehr entsteht.

Am Kronenplatz sind jetzt nach Abschluss des Spezialtiefbaus die Stadtwerke bis etwa Mitte April damit beschäftigt, die Häuser mit neuen Leitungen zu versehen. Und am Durlacher Tor setzten die Kombibauer die Aushubarbeiten fort und errichten gleichzeitig auch die in den Haltestellen liegenden Mauerwerke. Etwas weiter östlich ist bei der eigentlichen Rampe Durlacher Tor die Sohle hergestellt. Deshalb werden dort jetzt die Nachweise zur Qualitätssicherung vorgenommen. Und Im sich daran östlich an die Rampe anschließenden kurzen Tunnelbereich hat bereits das Herstellen der Sohle begonnen. -red-/-trö-

 
 

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