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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Februar 2014

Radstrecken: Pedelcs für Kontrolleure

DER PEDELEC-FUHRPARK: Flott sind die Straßenkontrolleure unterwegs - auch kleinere Steigungen nehmen sie nun "mit links".  Foto: Fränkle

DER PEDELEC-FUHRPARK: Flott sind die Straßenkontrolleure unterwegs - auch kleinere Steigungen nehmen sie nun "mit links". Foto: Fränkle

 

Bis zu 40.000 Kilometer jährlich radeln die sechs Streckenkontrolleure des Tiefbauamts, den Blick auf Straßenbelag oder Wege gerichtet. Der Verwaltung melden sie auch, wenn etwa eine die Richtung weisende Beschilderung beklebt ist oder gar verdreht wurde oder Bewuchs in den Gehweg hineinragt. Seit Dienstag, 25. Februar, ist ihr Job ein wenig einfacher geworden, denn als fahrradfreundliche Kommune hat die Stadt sechs Pedelecs angeschafft.

„Für den Nachweis, dass die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommt, sind die mit moderner Technik dokumentierten Kontrollen wichtig“, erläutert Tiefbauamtsleiter Gerhard Schönbeck.

Regelmäßig sind die Straßenkontrolleure daher auf ihren Strecken unterwegs. Ihre bis zu 50 Kilometer langen Tagesetappen richten sich an der Bedeutung der Straßen aus: Ein- bis zweimal wöchentlich ist der Zustand von Landes- oder Bundesstraßen zu checken, Feldwege sind alle Vierteljahr dran. „Die Pedelecs schaffen auch Anreiz für Baukontrolleure, auf das Auto zu verzichten“, ist sich Bürgermeister Michael Obert sicher. Daher gehören wetterfeste Satteltaschen für Unterlagen zur Pedelec-Ausstattung. -rie-

 
 

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