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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. März 2014

Kombilösung: Bewegung an Euro und Ettlinger Tor

ETAPPENZIEL DER KOMBILÖSUNG: Auf dem Europaplatz geht es jetzt an den Bau des nördlichen Haltestellen-Deckels. Foto: Fränkle

ETAPPENZIEL DER KOMBILÖSUNG: Auf dem Europaplatz geht es jetzt an den Bau des nördlichen Haltestellen-Deckels. Foto: Fränkle

 

Neue Verkehrswege an Ettlinger Straße / Fahrbahn auf Grünstreifen / Haltestellen-Deckel

Die Umsetzung der Kombilösung in der Innenstadt geht jetzt in eine neue heiße Phase. An der Ettlinger Straße steht der Bau einer Hilfsbrücke für Bahnen an, in der Ludwig-Erhard-Allee werden Fahrspuren des Autoverkehrs in den Grünstreifen verlegt und am Europaplatz ist der Weg frei für den Haltestellen-Deckel auf der Nordseite.

Reichlich Bewegung gibt es in den nächsten Wochen vor allem auf dem Südabzweig südlich des Ettlinger Tors. Zwischen dem 15. März und dem 18. April errichten die Kombibauer auf der Kreuzung der Ettlinger-Straße mit der Baumeisterstraße und der Hermann-Billing-Straße eine Hilfsbrücke für die Bahnen. Die Kreuzung ist in diesen fünf Wochen gesperrt, Auto- und Bahnverkehr verlaufen anders.

Einige hundert Meter östlich verändert der Bau der Kombilösung ebenfalls das Straßenbild. Dort stehen vorbereitende Arbeiten für den Bau des künftigen Autotunnels unter Kriegsstraße auf dem Programm. Im Zuge der Arbeiten sind im nächsten Schritt das Verlegen neuer Leitungen und der Neubau von Kanälen unter den Fahrbahnen auf der Nord- und Südseite der Ludwig-Erhard-Allee an der Reihe. Der Startschuss für die Herstellung der „Neulinge“, die später ihre Vorgänger bei der Rampe des Tunnels Kriegsstraße ersetzen, ist am Montag, 10. März. Ab dann müssen Autofahrer mit Behinderungen auf Kriegsstraße und Ludwig-Erhard-Allee zwischen Mendelssohnplatz und Ostendstraße rechnen. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, werden zunächst die Fahrbahnen bei Verkehrsinseln verbreitert, danach folgt der Neubau einer Fahrbahn im mittleren Grünstreifen der Ludwig-Erhard-Allee. Die Fahrspuren im Grünstreifen sollen zunächst den Autoverkehr von Ost nach West aufnehmen, später den in umgekehrter Richtung. Autofahrer in der jeweiligen Gegenrichtung nutzen die bestehende Fahrbahn.

Ein wichtiges Etappenziel hat die Kombilösung unterdessen am Europaplatz erreicht. Nach Abschluss des Pumpversuchs zum Nachweis der Dichtigkeit der Wände und der Sohle für die unterirdische Haltestelle ist jetzt der Weg frei für die Herstellung des Deckels auf der Nordseite. Danach schließen die Kombibauer in den Pfingstferien die Oberfläche des „Euro“ wieder und verlegen danach die Gleise in ihre ursprüngliche Lage entlang der Achse Kaiserstraße. Auch das Gleisdreieck Kaiser-/Karlstraße erhält in diesen beiden Wochen im Juni seine ursprüngliche Form zurück. Und im September soll die neue, dann barrierefreie Haltestelle auf dem „Euro“ fertig sein. -trö-

 
 

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