Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. März 2014

Kultur: Offensive für das Leben

LITERATUR IN KREATIVES SPIEL und Handeln umzusetzen, ist eine Herausforderung während der Kinderliteraturtage. Foto: Fränkle

LITERATUR IN KREATIVES SPIEL und Handeln umzusetzen, ist eine Herausforderung während der Kinderliteraturtage. Foto: Fränkle

 

Kinderliteraturtage / Zuhören und selber schreiben

Mahatma Ghandis Feststellung „wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen“, hat das federführende Kulturamt zum Leitmotiv der 6. Kinderliteraturtage gewählt. Mit der Veranstaltung vom 31. März bis zum 11. April knüpft das Kulturamt auch erstmals an die Europäischen Kulturtage (8. bis 25. Mai) an, die sich 2014 auf den Ersten Weltkrieg beziehen.

Eröffnet werden die Kinderliteraturtage (KLiK) am 31. März um 11 Uhr von Bürgermeister Martin Lenz im Jungen Staatstheater. Jugendliche der Volkstheatergruppen haben in einem Bühnenbild-Workshop mit Tine Voecks Bühnencollagen erstellt. Die Gruppe präsentiert ihre Arbeiten zusammen mit Finn-Ole Heinrich, der aus seinem Kinderbuch „Frerk, du Zwerg“ vorliest.

Bei den KLiK werden neben der Kriegsgeschichte auch nach den persönlichen Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen von Krieg und Frieden gefragt. Vom Kindergartenalter bis zum Jugendalter in der Oberstufe will die Veranstaltung an Literatur heranführen und Interesse für das geschriebene Wort wecken. Mit Autoren, Schreibwerkstätten und Workshops an Schulen soll auf spielerische Weise Literatur kennen gelernt und bereits erworbene Schreibkompetenzen ausgebaut werden. Die Kreativpalette reicht  vom Verfassen eigener Texte bis hin zum Umsetzen von Literatur in Mal- oder Theaterprojekten. Als Autoren treten Nana Avingarde, Wartan Bekeredjian, Karin Bruder, Claudia Gliemann, Daniel Höra, Regine Kress-Fricke, Anja Lang, Andrea Liebers und Wolfgang Wegner auf. Erich Kästner, Christine Nöstlinger und Jane Teller werden von Schauspielern gelesen.

Das Buch, sein Entstehen, sein Stellenwert für Unterhaltung und Weiterbildung sowie dessen Positionen für Alltag und Gesellschaft will das Kulturamt zwölf Tage lang thematisieren. Als Beitrag zur Leseförderung und kulturellen Bildung junger Menschen veranstaltet das Amt in Kooperation mit 40 Schulen und Kindergärten 53 Lesungen, 20 Schreibwerkstätten und Literaturprojekte sowie acht Theaterworkshops. Unter anderen liest Jugendbuchautor Daniel Höra in Schulen aus seinem Roman „Das Ende der Welt“. Außerdem lädt das Jubez zu Aktionswochen rund um das Buch ein, und im Zoo findet eine Rallye zum Thema „Krieg und Frieden - Globale Tierwelt in Konferenz mit den Menschen“ statt. Das Programm liegt aus und steht im Netz unter www.kinderliteraturtage.de. -red-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe