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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. März 2014

Sauberkeit: Strolch Felix und die Abfall-Zange

BÜRGERMEISTER HILFT: Klaus Stapf eröffnete zusammen mit Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte "Südstadtstrolche" im neuen Wohngebiet Südstadt-Ost die diesjährigen Dreck-weg-Wochen. Foto: Fränkle

BÜRGERMEISTER HILFT: Klaus Stapf eröffnete zusammen mit Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte "Südstadtstrolche" im neuen Wohngebiet Südstadt-Ost die diesjährigen Dreck-weg-Wochen. Foto: Fränkle

 

Südstadt-Tagesstättenkinder starten Dreck-weg-Wochen 2014 / neuer Teilnahme-Rekord?

Felix und seine Freunde sind mit Feuereifer und Müll-Greifzangen dabei. Allerdings können sich die drei bis fünf Jahre alten Kinder von den „Südstadtstrolchen“ noch nicht so recht entscheiden, was Erde ist, was Steine sind. Oder was sie tatsächlich als Abfall in ihre eigens auf KiTa-Kinder-Miniformat gebrachten Karlsruher Drecksäcke stecken sollen. Auch beim Bedienen ihrer Zangen haben sie noch das eine oder andere Problem.

Aber da helfen Erzieher Leonard Kogge und seine Kolleginnen den Kindern gerne. 20 der fast 60 Südstadtstrolche sind gleich ohnehin in der KiTa geblieben, entweder weil sie noch Babys sind, oder weil sie gerade keine Lust zum Saubermachen hatten. Die Kleinen, so das Konzept der Tagesstätte, dürfen ziemlich frei entscheiden, was sie machen wollen.

Einen Tag vor dem offiziellen Beginn der achten Dreck-weg-Wochen sind die Südstadtstrolche rund um den Wasserturm in Südstadt-Ost ausgeschwärmt, um die Umgebung ihrer KiTa von Unrat aller Art zu befreien.

Neben ihren Erzieherinnen und Erziehern fanden sie dabei Hilfe bei Bürgermeister Klaus Stapf, der die Gelegenheit wahrnahm, zusammen mit dem Chef des Amtes für Abfallwirtschaft, Stefan Kaufmann, auf die Dreck-weg-Wochen aufmerksam zu machen. Im vorigen Jahr haben sich, so Stapf, insgesamt 79 unterschiedliche Gruppen von Kindergärten über Schulen und Vereine bis zu privaten Zusammenschlüssen an den Putzaktionen beteiligt. Das war ein Rekordergebnis.

Er hofft aber, dass dies in diesem Jahr einmal mehr getoppt wird. Denn Gruppen und Einzelne könnten so Verantwortung für ihre Stadt übernehmen. Entweder durch einmal putzen. Oder durch die Übernahme einer Sauberkeitspatenschaft für einen selbst gewählten Ort. -erg-

 
 

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